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! Der preußische Landtag kein englisches Parlament. 61
^ Weht das nicht. Ein solcher Mißbrauch des unbestreit-^ baren, theoretischen Rechts der Krone ist in diesen 14Jahren nicht vorgekommen. Durch wessen Schuld indem jetzigen Falle das Zustandekommen des Kompro-misses unterblieben ist, darüber werden wir uns schwer-lich verständigen. Ich erinnere indessen daran, daß nachder Auflösung des Ihnen vorhergehenden Abgeordneten-hauses die Krone Ihnen freiwillig mit erheblichen Kon-zessionen entgegengekommen ist; es wurde das Budgetum mehrere Millionen reduziert, es wurde der Stener-' Zuschlag von 25pCt freiwillig fallen gelassen. (Un-ruhe.)
Es wurde aus Ihren Wunsch in Betreff der Spe-zialisierung der Etats Rücksicht genommen, deren Durch-führung für die Regierung nicht ohne Schwierigkeit ist.) Ihre Antwort auf diese Versuche der Verständigung
s- bestand darin, daß Sie im September den Beschluß
s. faßten, bei dem ich nicht anstehe, Ihnen den Vorwurff des Mißbrauchs der Gewalt, den Sie in dem Tenor
st der Adresse auf uns geworfen haben, vollständig zurück-
i zugeben. Sie benutzten Ihr Zustimmungsrecht bei der
1 Feststellung des Budgets dahin, einen Beschluß zu fassen,
^ dessen Ausführung völlig unmöglich war, wenn man
! Preußen nicht wehrlos machen wollte, wenn man nicht
1 - die bisher aufgewendeten Kosten für die Reorganisation
- als weggeworfen betrachten wollte, ich weiß nicht wie
viele Millionen, um im nächsten Jahre mit demselben, wieder von neuem anzufangen. Sie verlangten von
s 4 Sr. Majestät dem Könige, falls Sie überhaupt die Aus-
s - führung Ihres Beschlusses verlangten — und daß Sie
einen Beschluß gefaßt hätten, dessen Ausführung Sienicht wollten, kann ich von einer Versammlung wie