Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
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Anfang Lesen in einer dicken Fibel und in der Bibel ohneAusdruck und Verstand; die jüngeren, welche zwei und dreiJahre die Schule besucht hatten, buchstabierten meist nochAnfsatzhefte waren meist gar nicht vorhanden, und was da war,rührte aus alten Zeiten her oder war in einer Beschaffenheit,daß man sich scheuen mußte, sie anzufassen; sie enthielten Ab-schriften und Diktate kurz eine Schule welcher Art? derLeser möge sie charakterisieren. Ich begleitete den Lehrer in seineWohnung, sie war ordentlich, die Hausfrau hatte ein städtischesAussehen und inachte keinen unangenehmen Eindruck. Sie schienverlegen und bekümmert. Wenn ich mich nicht täuschte, so er-kannte ich die Ursachen ihres Gefühls, ich sprach einige ermun-ternde Worte zu ihren anwesenden, reinlich gehaltenen, anstän-digen Kindern; aber es war mir unmöglich, länger zu verweilen,ich hätte dem Lehrer nur Unangenehmes sagen müssen. Er be-gleitete mich eine Strecke, ich konnte ihm nicht verbergen, daßich unbefriedigt weggehe, er schob alles auf traurige Verhältnisse,Mangel an Schutz und Anerkennung von oben, kam dann Wieder-aus den Inhalt seiner Manuskripte; ich brach ab, versprach ihmaber, ihm meine Meinung nicht vorzuenthalten. Hier gebe ichsie ihm, schriftlich und öffentlich, und zugleich denen, die ihmgleichen. So Gott will, giebt es solcher Irrenden und Verirrtennicht viele; aber sie fehlen nicht. Ich null sie anreden; wer sichnicht getroffen fühlt, er lese das Nachfolgende, wie man anderesliest und beiseite legt, es geht ihn nichts an; bei wem jenesaber der Fall ist, er gehe in sich, indem er sich selbst eman-zipiert und dann das andere abwartet. Ich kann es nicht lassen;ich will sagen, worin die Selbst-Emanzipation mancher Schul-lehrer besteht, wovon sie sich zu emanzipieren haben. Das andere,was dieser und jener meint, wird dann auch von selbst folgen;und wenn es nicht folgt, so ist das der Übel größtes nicht.

Vorab als Kern:Wenn ihr's nicht fühlt, ihr

werdet's nicht erjagen!"

Erstens sage ich: Emanzipieret euch von der Unwissen-heit!

Ich rede, um beim Allernächsten stehen zu bleiben, nur von

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