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lehrer-Verschrobenheit entwickelt sich aus dieser Quelle.Sie reden von der Schöpfung, als wären sie Augenzeugen der-selben gewesen, glauben das Verständnis der Geheimnisse Gotteszu besitzen, leben diesseits in einen: erträumten Jenseits, verkennenalle Bedingungen der Entwickelung und Bildung des Menschen-geschlechts und geraten in eine unbegreifliche Anschauungs- undDenkweise hinein — ohne Sinn und Verstand für die Natur.Daruin betonen wir deren Bedeutung und Wichtigkeit, nicht bloßum der gesunden, geraden Bildung der Schullehrer selbst, sondernum der naturgemäße,: Grundlegung der Menschenbildung über-haupt willen. Was den Lehrern zu gut kommt, kommt den:Menschengeschlechtzu gut; denn alle jungen Glieder des Menschen-geschlechts sind in den Händen, stehen unter den Einflüssen derLehrer. Wenn ich daher jetzt nur noch von der Beschäftigungdieser mit der Natur rede, so hat diese Rede die direkteste Be-ziehung auf den Unterricht, wenn es auch nicht überall speziellausgesprochen wird.
Ich denke mir, die Mehrzahl der Lehrer, sie leben in kleinenStädten oder auf den: Lande, verkehren mit der Natur. Ichsetze voraus, sie haben in den Seminarien oder auf den: Wegeihrer Jugendbildung den nötigsten Unterricht in Naturkenntnissen(Geographie, Naturgeschichte, Physik, populäre Astronomie u. s. w.)erhalten, und wenn dieses nicht der Fall wäre, so müßte solchesnachgeholt werden: was hat nun ein so ausgerüsteter oder sogerichteter, strebender junger Mann, wenn er in irgend einerGegend der Erde eine" Anstellung übernimmt, zu thun? Dies zuzeigen oder anzudeuten, ist meine Absicht. Er erlangte bishereinen gewissen Grad der Naturkenntnis, er muß seine Kenntnisseerweitern, er muß die ihn umgebende Natur erforschen, einNaturforscher werden. Das Forschen allein führt zu wahrenKenntnissen, zur Erkenntnis.
1. Er erforscht die Lage seines Wohnortes, dieBodenbeschaffenheit, die natürliche und die durchKultur erzeugte.
Also geographische Länge und Breite, mathematisch-physi-kalisches Klima — Terrainverhältnisse, ebene oder Gebirgslage,