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allgemeine Volksschule, weil sie daselbst nicht gedeihen. Wissen-schaftliche Erkenntnis ist die Sache der Männer von höchsterBildung. Allgemeine Kenntnis dessen, was dem Geist einesMenschen von allgemeiner Menschenbildnng zugänglich gemachtwerden kann, seiner, weil des Menschen, würdig ist und ihm da-durch in der Reihenfolge der intelligenten Wesen den ihm ge-bührenden Rang anweist, ist für jedermann. Vieles von demInhalt der wissenschaftlichen Darstellung müssen wir daher vondem Unterricht in der Volksschule ausschließen und zugleich ansdie wissenschaftliche Form verzichten. Für die Auswahl des In-haltes erhalte» wir einen Führer an dem Grundsätze: alles dasmuß von dem Elementarunterricht ausgeschlossen bleiben, was demSchüler nicht zur Anschauung gebracht werden kann. Unter An-schauung verstehe man nur nicht das unmittelbare Sehen mitdem leiblichen Auge; es giebt ja innere Anschauungen, sie sindgerade die lebendigsten und bildendsten; die Einbildungskraft er-gänzt die Anschauungen, d. h. die konkreten Erkenntnisse, der Ver-stand hebt ans ihnen das allgemeine Gesetz hervor, dessen Auf-stellung nicht nur erlaubt, sondern geboten ist, sobald der Schülerin den Anschauungen die Unterlage besitzt, lind befähigt ist, esans demselben selbstthätig zu entwickeln. Daß wir wirklichesinnliche Anschauungen nicht ausschließen, sondern fordern, gehtschon ans dem Werte, den wir der mathematischeil Geographiefür das Beobachtungsvermögeil vindizieren, hervor. Aber wirverschmähen auch die Belehrung durch Zeichnungen, nachbildendeVorrichtungen und Modelle nicht, halten uns aber überall inner-halb der durch den mitgeteilten Grundsatz gezogenen Grenzen.
Dieses führt zu einem Wort über die Methode.
Alan kann den für den Elementarunterricht in der Physikausgestellten, neuerdings von Heussi befolgten Grundsatz, daßdie sinnliche Beobachtung der verständigen Betrachtung vorher-gehen, und die Ergebnisse beider selbst durch einzelne Kurse voneinander getrennt werden müßten, bestreiten, wie es gescheheil:die Richtigkeit dieses methodischen Prinzips für mathematischeGeographie steht nach unserm Dafürhalten fest. Der ein-zelne Schüler muß mit dem Menschengeschlecht zuerst erfahren.