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1 (1890)
Entstehung
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und Recht, auf diese ewige Grundlage alles Guten und deswahren Lebens der Zivilisation.

Wenn welche glauben, daß es an der Gesinnung unsererRegierungen nicht liege, daß es nicht besser gehe als es geht, sogehöre ich zu diesen. Die besten Absichten leiten das Nachdenkenund die Schritte derselben, und wenn es von ihnen abhinge, daßjeder sonntäglich sein Huhn in: Topfe hätte, es fehlte gewißkeinem einzigen unter Millionen. Aber so große Dinge überbietendie Kräfte der Behörden, und es fehlt zugleich denen, die Mit-wirken müssen, an der rechten Einsicht. Denn allgemeine Übelkönnen nur durch die Mitwirkung aller beseitigt werden. DieseEinsicht zu erhöhen, oder besser, wie ich schon sagte: dazu an-zuregen, daß man nach dieser Einsicht strebe, das, nichts mehr,ist meine unschuldige Absicht. Ich spreche mehr zu dein Gefühl von ihm erhält der Verstand, der Wille den Impuls alszum Verstand. Aber aus der rhapsodischen, mangelhaften Dar-stellung schließe man nicht auf die Unwahrheit der Sache.Undwenn ich," spreche ich mit einem verehrungswürdigen Manne,meine hochzuverehrenden Herren, die Ausdrücke nicht genau ab-wog und breiter und geschwätziger wurde, als es sich für IhrenHellen Blick ziemte, so verzeihen sie nur."

Das Ganze betrachte der Menschenfreund als Beitrag zueinem immer dringender werdenden Nachdenken.

I.

Wenn ein Alaun, der Gelegenheit gehabt hat, tiefe Blicke indie Natur des Menschen und in das Wesen der menschlichen Ge-sellschaft zu thuu und außerdem mit Anlagen, Kenntnissen undBeurteilungsgabe ausgestattet ist, sich über den Gang der Ent-wickelung, den nach seiner Ansicht das menschliche Geschlecht imallgemeinen und ganzen nehmen wird, ausspricht, so erregen dieseAnssprüche mit allein Recht unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

Daß Chateaubriand zu jenen Männern gehöre, die aufder Höhe der Erfahrung und Bildung der ersten unserer Zeit-genossen stehen, werden alle unbedenklich zugeben. Daruin leihtdie Zeit mit Recht seinen Ansichten und Aussprüchen ein williges