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1 (1890)
Entstehung
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X.

Die Lebensfrage der Zivilisation

oder:

Aber die Erziehung der unteren Staffen der

Es giebt Aufsätze, die man nicht umgestalten kann, ohne etwasWesentliches an ihnen zu zerstören. Es sind solche, welche diefrische Farbe der ersten, ursprünglichen Erregung, der sie ihrDasein verdanken, an sich tragen, mehr eine Wirkung des augen-blicklichen Gefühls als der langen Überlegung sind, und mehr mitdem Anspruch auftreten, in dem Leser ähnliche Stimmungen zuerwecken, als ihn gründlich belehren zu wollen. Also verhält essich mit den beiden nachfolgenden Aufsätzen. Durch sie will ichdazu auffordern, daß man den Gegenstand, von dein sie handeln,der Aufmerksamkeit würdige und demnächst suche, sich selbstdarüber zu belehren; ich will an re gen. Darum ändere ich Tonund Farbe der Darstellung nicht.

Was ich gebe, ist, was ich habe. Nach bekanntem Sprich-worts giebt ein Schelm mehr. Es tritt mit den bescheidenstenErwartungen aus. Ich weiß, daß andere anders denken, meineAnsichten, Hoffnungen, Wünsche für exzentrisch, phantastisch, aben-teuerlich, verkehrt halten. Mögen sie sich aussprechen! Ich habenicht nur nichts dagegen, ich wünsche es. Denn ich weiß, daßdas Wahre siegt und bleibt. Ein anderes als das Wahre will

menschlichen Gesellschaft.

Einleitung.