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Fluren! Die Erde freute sich; die Drossel sang im Bnchenwalde;auch ich war mit meinem Gott vergnügt. Ein kleines Dingvon Goethe füllte meine Seele. Seinen Reichtum auszubenten,braucht man nur den Gehalt des Einzelnen zu entwickeln undsich dem Znsammenklang des Ganzen hinzugeben.
„Freudvoll und leidvoll,
Gedankenvoll sein.
Hangen und bangenIn schwebender Pein.
Himmelhoch jauchzen,
Znm Tode betrübt.
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt."
Es ist eine Welt. — —
Auch gedachte ich in bewegenden Gefühlen der fernen Freunde,der Lehrer, lind ich freute mich, ein Lehrer zu sein.
„Schwer ist aller Beginn!
Wer getrost fortgeht, der kommt an." — Glückauf!
Der Mensch gewöhnt sich an seine Verhältnisse, seine Um-gebung. Gern sieht er dieselben sich erweitern, er freut sich:„wachsen die Räume und dehnt sich das Haus."
Nicht ohne Schmerz tritt er aus gewohnten weiten Kreisenin engere; und doch wohnt oft im äußeren Engen die innereFülle, der geistige Reichtum. Von dem großen, weiten und schöllenBerlin versetzt in diese kleine Stadt, in dieses winzige Halls undniedrige Stübchen — es ist eine sinnlich-schmerzliche Beschränkung,und ich muß einige Gedanken Hervorrufen, die Beklommenheitzu beschwichtigen. Und dennoch, sage ich nochmals, wohnt dasGlück mehr in beschränkten, als in weiten Kreisen. Wo manseinen Wirkungskreis ganz erfüllt, wo man nicht bloß in denWald hinein schreit, sondern wo es auch wieder heraus halltund schallt, verdoppelt und mehrfach: da wohnt für den Menschendas Glück. Preise sich der Lehrer glücklich, der in der Stilleder ländlichen Flur in seine Kinder den Samen des Gutenpflanzt und der Pflänzchen mit eigner Hand wartet, sie begießtund veredelt. Kommt noch hinzu das unschätzbare Glück, einedles, frommes, stilles, sanftes, treues Weib und Kindlein mit
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