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1 (1890)
Entstehung
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dem Vernunft- oder Vertragsrecht. Späterhin ist dieses ange-»mßte Recht von den dabei beteiligten Staaten anerkannt worden,und nun erhebt die Krone Dänemark, kraft der darüber festge-stellten Traktate, die bedeutenden Sundzölle, die es z. B. Stettin,trotz des Spekulationsgeistes seiner Kauflente und wahrscheinlichauch trotz der von Stettin nach Berlin beabsichtigten Eisenbahn,unmöglich machen wird, mit den Hamburger Kauflenten zu wett-eifern. So große Hindernisse legen oft positive Gesetze dernatürlichen, freien Entwicklung.

Nachdem ich mich durch ein Seebad (ohne Wellenschlag, weilohne Wind) erfrischt hatte ein solches Salzbad ist doch etwasanderes, als ein Bad in süßem Wasser ich im Hoteld'Oresund mit fünf Engländern zu Mittag. Ich spielte dahereine stumme Rolle. Ungern. Denn es ist lästig, ohne allesgegenseitige Interesse und ohne menschliche Teilnahme nebenMensche», d. h. neben seinesgleichen, zu sitzen. Nur diesen: pein-lichen Gefühle zu entgehen, pflege ich im Postwagen gleich dieMitreisenden anzureden und über gleichgültige Dinge zu sprechen.Dadurch nähert man sich dem Menschen, wie es ihm, alssolchem, gebührt: durch ein menschliches Wort. Ob man dasGespräch fortsetzt oder abbricht, hängt dann von Umständen ab.

So machte ich es auch hellte. Ich fragte deutsch meineNachbarn, ob sie deutsch sprächen. Da sie es barsch verneinten,so zog ich mich in mein Schneckenhalls zurück. Ich hatte dasMeinige gethan.

Während des Essens (das nur ans Fleisch bestand, ohneSuppe, ohne Gemüse, worauf wir Deutsche ein Gewicht legen)machte ich einige Bemerkungen, die ich dir mitteilen will. Warum,fragte ich mich, mag doch Gott alle die Tausend Seetiere: Quallen,Seeigel, Krabben, Hummer und wie sie heißen mögen, und alledie Tausend Engländer, Schottländer, Irländer, Isländer, Es-kimos und wie sie heißen mögen, geschaffen haben? Wir wissenes nicht. Wir kennen den Zweck der Welt nicht.

Dagegen wurde mir das Unbegreifliche, daß Menschen esüber sich gewonnen haben, andere Menschen, Tieren gleich, zubehandeln, zu mißhandeln, sie als bloße Mittel zu betrachten,