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geschlagen, bei der Janitscharennmsik gebraucht,um einzelne Stellen durch ihren Hellen, kräftigenKlang hervorzuheben. Stur die türkischen u. chi-nesischen B. haben einen schönen mctallreichenTon; sie bestehen aus einer Mischung von VsZinn n. Vo Kupfer, welche gegossen, schnell ab-gekühlt, dann gehämmert u. endlich durch noch-maliges Erhitzen n. langsames Abkühlen spröde u.klangreich werden; sie bewirken in Verbindung mitder großen Trommel eine schärfere Hervorhebungdes Rhythmus, verleihen zugleich den Tonstllckeneinen energischen Charakter, welcher je nach derAnlage festlich, pomphaft, aber auch fremdartigwild sein kann. 3) So v. w. Bassin. 4) JedeEinscnknng des Terrains, ob sie von Wasser ans-gefüllt ist (See- oder Mccrcs-B.), od. nicht (Land-B.); letztere sind für die Entwickelung von Flnh-systcmen besonders günstig. 5) MuldenförmigeGcstcinbildnngen, früher Land- oder Sec-B., bes.für Kohlenablagernngcn (Kohlen-B.) gebraucht.
Beckcnnrhsc (^.xis polvis), die Linie, welchemitten durch das weibliche Becken hindurch vonder oberen zur unteren Beckenöffnnng gedachtwird, um danach den Durchgang des Kindes beider Geburt zu bestimmen.
Beckcnartcrie (Hypogastrische od. ttntcrbauch-artcrie, ^rboria, üz'po^astrioa s. xolvloa), inne-rer Stamm der Hüstartericn; theilt sich gewöhnlichin einen Hinteren n. einen vorderen Ast, doch fin-den hier n. in den weiteren Verzweigungen häu-fige u. bedeutende Abweichungen statt, a) Ansdem Hinteren Aste entspringen gewöhnlich: dieJlcolnmbalarterie (Lrtoria Üeolnmkalis), welchein der Gegend der Krenzhüftbeinverbindnng einenanfsteigendcn, an die Muskeln Zweige gebendenn. mit der letzten Lendcnartcrie sich vereinigenden,sowie einen absteigenden, an mehrere Muskeln n.das Darmbein Zweige gebenden n. mit der um-schlungenen Hüftarterie anastomosirenden Zweigabgibt; die Scitcnarterie des Kreuzbeines (Lrteriasaornlis lateralis), die vor den vorderen Löcherndes Kreuzbeines herabsteigt u. innere Zweige anden Knochen, äußere durch die Löcher an dasRückenmark u. znm Thcil durch die HinterenLöcher wieder heraustrctend an die Hintere Flächedes Kreuzknochens abgibt; die Hllstbeinlocharterie(Lrtoria obburatoria) tritt durch den Ansschnittdes eiförmigen Loches ans dem Becken heraus,theilt sich in einen inneren u. einen äußeren Zweign. geht an die obturatorische Membran, mehrereMuskeln n. den Knochen; die Hintere Hüftarterie(rdi'twria iliaoa, postorior s. Alutasa, supsrior),der. stärkste Zweig dieses Astes, geht nach unten,außen n. vorn, durch den Hüftbeinansschnitt her-aus und an im Becken u. außerhalb gelegeneMuskeln, b) Aus dem vorderen Aste kommen:die Sitzbeinarterie (^rtsria isolriaäioa, s. xlntass.inferior) gibt außer Zweigen an Muskeln, Bän-der, die Harnblase, den Mastdarm n. das Schenkel-gelenk die Steißbcinarterie (^.rtorin oooe)Aoa)ad, die an die Schlicßmnskeln des Afters geht;die innere oder gemeinschaftliche Schaniarterie(-drtorin puckonäa co-mmnnis) vertheilt sich alsmittlere n. äußere Hämorrhoidal-, untere Harn-blasen-, Mittelflcisch- (Damm-), Scrotal-Artcric,ülückcn- u. tiefe Arterie der Ruthe oder der Cli-
— Beckinivcne.
toris in die genannten Thcile. Die Nabelarterie(^.rtoria nmbilioalis) ist im neugeborenen Kindeder stärkste u. wichtigste Zweig der B., geht anbeiden Seiten an der Harnblase in die Höhe u.durch den Nabel in die Nabelschnur, verwächstnach der Geburt unterhalb des Nabels zu demSeitcnbande derHarnblase (InAamsrcknm lateralevosioas nrinarias). Aus dem Anfangsthcil derArterie entspringen obere n. untere Harnblasen-,mittlere Hämorrhoidal-, Scheiden- u. Gcbärmnt-tcrarterien.
Beckenbänder, s. u. Becken.
Beckenbindc (lfasela polvis), die von demBauchfell bedeckte, das ganze kleine Becken innenüberziehende Sehnenhaut.
Beckendrüsen, die Drüsen des lymphatischenBeckcngeflcchtcs, welches an den Gefäßen derBeckcn-artcrie liegt. Sie nehmen die Lymphgefäße destieferen Theils des Gesäßes, der Hüftlochgegcnd,der Darmbeinlendengegcnd, der Harn- u. Samcn-blasen, Prostata, Scheide, des unteren Uterus, desGliedes n. Kitzlers, des Hodensackes u. der Scham-lippen, des Darmes u. Afters auf.
Beckenmesser (Pclvimcter), mehr oder weni-ger zirkelförmiges Instrument zur Benrtheilnngder Maßvcrhältnisse des weiblichen Beckens.
Bcckennervc» entstehen als oberes Bccken-geflccht (Uloxus IixxoAastrious suxorior) n. untereBeckengeflechte (Plexus liz-po^astriol inkorloros),n. zwar crsteres aus dem Aortengeflechte n. denunteren Bcckcnganglicnknoten, letztere ans derFortsetzung des vorigen, Zweigen der Krcnzbcin-knoten u. des 3. n. 4. Krenzbcinncrvs. Ans denbeiden unteren Geflechten entsteht das Mastdarm-gcflecht (klsxns Iiaeinorrlioiäalis), Blasengeflecht(I?l. vssioalis), Gebärmnttergeflecht (?l. utcrinns),Prostatageflecht s?l. prostatious), Geflecht des Zell-körpers der Ruthe (l?l. oavsrnosus ponis).
Bcckenricd (Beggenried), Dorf im Schweizer-kanton Unterwalden, Halbkanton Nidwalden, amVierwaldstättersee; einst Versammlungsort der Kan-tone Schwyz, Uri, Unterwalden u. Luzern bei ge-meinschaftlichen Berathungen; jetzt viel besuchterAufenthalt von Reisenden; Landungsplatz; guterKäse (Mayenzieger); 135V Ew.
Beckensymphysen, die Verbindung der zweiSchambeine unter einander n. die der Darmbeinemit den Kreuzbeinen. Sie lassen einige Dehnungzu (falls sie nicht krankhaft verknöchert sind), wasbei der Geburt von Wichtigkeit ist, wenn auch diedadurch mögliche Raumschafsung noch so geringansfällt.
Beckenvene (Vsna li/poMstrioa) ; ergießt sichin die Hüftvcne, wird aus mehreren, dem Lauseder gleichnamigen Bcckenartcrien folgenden Zwei-gen, als: Jleolumbal-, Kreuzbein-, Hüftbeinloch-vene rc. gebildet, in welche sich sehr zahlreicheZweige ergießen, die znm Theil aus besonderenVenengeflechten entspringen. Solche Venengeflechtesind: das Blasengeflecht (Ulsxus vsnosns vesioalis)umgibt die Harnblase, aus ihm die Harnblasen-venen; das Mastdarmgeflecht (ki.Imomorrlioicialis)umgibt den im Becken liegenden Theil des Mast-darmes, ans ihm die Mastdarmvenen (Vonaoüasinorrüoickalss) u. andere Zweige. Das innereSchamgeflecht nimmt beim männlichen Geschlechts