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Standpunkte.
In Neusalz in Schlesien haben Volksschullehrer einen„deutsch christlich konservativen Lehrerbund" ge-schlossen. Ihr Organ ist der „Wächter für Zeit und Ewigkeit".(Tag- oder Nachtwächters
2s In Karalene veranlaßte der Seminardirektor Zachariasseine Seminaristen zur Teilnahme an einem „politisch-konservativenpatriotischen" Verein; er selbst machte den Anführer.
3) In Culm (Prov. Preußen) hat ein katholischer Geist-licher die katholischen Lehrer angespornt, sich von dem allgemeinenPestalozzi-Verein der Provinz fern zu halten und einen katho-lischen Pestalozzi-Verein zu gründen. (Ein katholischer Pesta-lozzi-Verein! — was muß man erleben! —)
4) Der im Sommer 1864 in Regensburg versammelt ge-wesene große Verein bayerischer Lehrer (4000 Mitglieder)faßte den Beschluß, einen konfessionell gemischten Pesta-lozzi-Verein zu gründen. (Ist Bayern vorzugsweise ein Landder Finsternis?)
5) In der im Herbst 1864 in Chemnitz abgehaltenen Ver-sammlung des allgemeinen k. sächsischen Lehrervereins verteidigtenmehrere Lehrer die sogenannten „Bekenntnisfragen" an die Schul-kinder („Glaubst Du auch dies und das? Bekennst Du Dichzu diesem Artikel des lutherischen Katechismus? u. dgl. mehr).(Der Oberlehrer Dittes in Chemnitz erklärte dieses Verfahrenfür verwerflich; ich erkläre es für unbegreiflich.)
6) Der Lehrer Ballien in Brandenburg meinte auf demdaselbst abgehalteuen evangelischen Kirchentage, man könne Pe-stalozzi den Mangel des rechten Glaubens „verzeihen", „denner habe viel geliebt".
7) Der Standpunkt, der dem Inhaber den Grundsatz auf-nötigt oder erlaubt: „Ich glaube dies und das, weil es über-,unter-, un-, widervernünftig" (absurd — cn-scio, gnia adsuräuiuost), muß auch jetzt noch gewürdigt werden, sintemalen es unteruns noch Personen, sogar „Pädagogen" giebt, die ihn festhalten.