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5) In der treuen Beobachtung der freiwillig von ihmübernommenen Pflichten.
6) In freier Entwickelung seiner menschlichen Bildungund Lehrbefähigung durch die freie Benutzung der ihm dazu ge-eignet scheinenden Schriften, freien Lehrervereine und litterarischenThätigkeit.
7) In Anwendung natur- und vernunftmäßiger Er-ziehungsgrundsätze und Bildungsgesetze.
8) Da der Erfolg feiner Thätigkeit als Lehrer und Erziehervon den Verhältnissen der Familien, Gemeinden rc. abhängt, inder Teilnahme an der Beförderung und Vervollkommnung der-selben, besonders der pädagogischen, darum Erforschung undgeistige Besitzergreifung aller realen (örtlichen), ökonomischen, so-zialen, administrativen, religiösen, kirchlichen und anderer Zu-stände der Umgebung. (Ohne diese Kenntnis ist die „Bildungfürs Leben" ein leeres Wort. Heimatskunde!!)
9) Ferner — da der Erfolg seiner Thätigkeit von demZustand der Lehrerverhältnisse überhaupt abhängt — in den:Anschluß an die in dieser Beziehung förderndeThätigkeit des gesamten Standes der Lehrerkor-porationen u. s. w.
10) In der Teilnahme zur Abwehr aller den persön-lichen Verhältnissen der Standesgenossen und ihren Nachkommennachteiligen Zustände.
11) In der Teilnahme an den staatlichen und natio-nalen Zivilisations- und Kulturbestrebungen.
12) In der treuen Bewachung der durch sein Sein, Wollenund Thun bei den Mitbürgern und Kollegen erworbenen Ehren-haftigkeit und Achtung.
4.
Lycscil üvcr Aekigion und Aekigionsuntcrricht.
1) Die Sittlichkeit einer Nation ist ein Produkt ihrer Ge-samt-Zivilisation und Kultur.