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Grund des Erkennens, Grund des Seins, Grund des Motivs)und macht den Versuch, aus denselben sämtliche Erscheinungenund Thatsachen der änßeren und inneren Welt zu erklären. DieExistenz verschiedener philosophischen Systeme zeigt offenbar,daß der Versuch noch nicht vollständig gelungen, die Philosophienoch nicht zu einer festen Wissenschaft geworden ist. Einige Zweigederselben haben bereits eine vollkommenere Ausbildung erlangtals andere. Zu jenen gehört die Psychologie, die, wie alle Wissen-schaften, auf Erfahrung ruht, durch deren rationelle Betrachtungder Forscher zu Grundkräften gelangt, aus deren Wesenheit undThätigkeit er die psychischen Erscheinungen zu erklären versucht(durch Induktion zu Deduktion). Benekes Forschung z. B.ist zu drei Grundkräften gelangt, aus welchen er das Leben derSeele konstruiert. Bis jetzt hat noch keiner einfachere Elementeoder (faktitiv) Momente gefunden, durch welche sich die un-endliche Mannigfaltigkeit der Äußerungen und Thätigkeiten er-klären ließe. —
Anmerkung. Die Pädagogen des letzten Drittels desvorigen Jahrhunderts (Salzmann, Campe, Trapp, v. Rochow,Pestalozzi u. a.) suchten die religiös-sittlichen Grundsätze an dieEmpfindungen und Gefühle in der Kindesseele anzuknüpfen undaus denselben zu entwickeln. Die Machthaber und Lehrer derneuesten Ära verwerfen bekanntlich diesen Weg. Nach ihnen sollder Schüler die Religion empfangen, sie beschreiten daher denWeg der Offenbarung. Ich brauche nicht mehr zu sagen, daßich die Weise der älteren Männer für die richtigere halte, daßich in der Verfahrungsart der jüngsten kein Heil erblicke —weder für die Jugend, noch für das Volk. Über die Angelegen-heit im ganzen und großen will ich das Urteil eines Mannesmitteilen, der sich durch sein (leider nicht vollendetes) Werk alseinen der gründlichsten Kenner der Geschichte und einen dertiefsten psychologischen Forscher erwiesen hat.
Buckle sagt in seiner „Geschichte der Zivilisation in Eng-land" :
„Die wissenschaftliche Methode, welche hier und da, z. B. inSchottland unter den Gelehrten, namentlich den Theologen, geherrscht hat,