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4 (1891)
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und Betrachtung; dann, insofern sich etwas an ihnen verändert,durch Beobachtung, und, indem man Veränderungen mit ihnenvornimmt, durch Experiment. Wissenschaften dieser Art sind zu-nächst empirische Wissenschaften.

Man will und muß die äußeren Dinge wegen ihrerMannigfaltigkeit nach ihrer Ähnlichkeit und Unähnlichkeit zu-sammenstellen und gruppieren. Dieses ist auf der Basis derAnschauung eine Sache des Verstandes. Die Naturwissen-schaften sind daher empirisch-rationelle Wissenschaften, die Unter-richtsmethode ist die empirisch-rationale.

1. Naturgeschichte.

Durch Zusammenstellung der gleichartigen Dinge gelangtman zu den sogenannten drei Naturreichen: Mineral-, Pflanzen-,Tierreich, und in jedem derselben, immer durch Gruppierung desGleichartigen, zu den Begriffen: Art (speoios), Gattung(ASNU8), Familie und Reich. Der folgende Begriff ist umfassender,allgemeiner, höher, als der vorhergehende. Durch Absehen oderAbstreifen von Merkmalen werden die höheren erzeugt; durchAbstraktion. Der Fortschritt geschieht also von den Individuen,Einzeldingen aus zu dem nächsten Begriff höher und höher hin-auf, von dem Einzelnen zum Allgemeinen, von dem Konkretenzum Abstrakten, von dem Zusammengesetzten zun: Einfachen, vonunten nach oben (wie man es nennt, indem man zuletzt, wieauf einer Höhe, die Menge der Dinge übersieht). Diese geistigeThätigkeit heißt Induktion, die Methode ist die induktive(incluesi-s heißt hinein- oder hinauf-, ciöäuem'S hinabführen,ableiten).

Hat mau die Spitze der abstrahierenden Thätigkeit, den all-gemeinsten Begriff, erreicht, so kann man von ihm aus dieübrigen zusammenstellen, ihm unterordnen, den nächst-allgemeinenzuerst, dann den nächstfolgenden, immer durch Zufügung neuerMerkmale, bis hinab zu dem den Einzeldingen nächsten Begriff.

So erhält inan das System, die Zusammenstellung ist einesystematische. Dieser Vorgang von dem Allgemeinen zumBesonderen, von dem Abstrakten zum Konkreten, von dem Ein-