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den Namen der genetisch-heuristischen. Sie ist, da siedie oben angegebenen Merkmale der induktiven an sich trägt,ein Zweig derselben.
3. Das Singen.
Das erste ist Gehör- und Stimmbildung.
Der Lehrer singt und spielt den Schülern einfache Liedervor, die Schüler singen nach. Nachahmung! Genaues Vor-und Nachsprechen geht vorher.
Die Melodie wird durch Noten sichtbar gemacht, sie wirdnach den Noten gesungen, diese in herkömmlicher Weise benannt.
Mündliche und schriftliche Übungen wechseln. Die in denMelodien zu einer Einheit verbundenen Momente werden ausge-sucht, zur Auffassung und zum Verständnis gebracht: das melo-disch e, r h y t h m i s ch e und dynamische Moment oder Element.Zergliederung und Verbindung folgen, der Erfolg hängt von derGenauigkeit und Strenge der Übungen ab. Das Gesamtver-fahren ist analytisch-synthetischer Natur, die Nach-ahmung in accentvollem Sprechen und reinem Singen (Imi-tation) spielt dabei eine große Rolle. Das Singen ist mehrGefühls- als Verstandessprache, fällt hauptsächlich in das Gebietder ästhetischen Bildung.
4. Das Zeichnen.
Das Schönschreiben (die Kalligraphie) bildet den Sinn undGeschmack für schöne Formen. Mehr noch das Zeichnen, diekorrekte und gefällige Darstellung räumlicher Gegenstände.
Die Vorübungen bestehen in Strichbildungen mit Blei-federn und schreiten zu Verbindungen mathematischer Figurenfort, gehen endlich über in Darstellungen von Körpern, anor-ganischen und organischen, Tieren und Menschen, Gruppen undLandschaften. Die Methode ist Kombinatorik; außer denÜbungen des Auges und der Hand ist Entwickelung des Sinnesund Gefühles für gefällige, schöne Formen die Hauptsache. DasRationelle tritt in dem elementaren Zeichenunterricht in denHintergrund.