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Kein besseres und nachhaltiger wirkendes Mittel giebt es fürdiesen Zweck als die Gemeinsamkeit der Erziehung der Jugend,welcher in dem mit diesen Tugenden geschmückten Lehrerkollegiumein edles Beispiel vorleuchtet. (I-onAuin sst itsi- psi- pi-noLopta,lii'ovs p6i- sxsmpln.) Wer ein besseres Mittel für den ange-gebenen Zweck weiß — der nenne es hoch und laut, er soll will-kommen sein! Daß in Fällen der vorliegenden Art am wenigstendurch Worte und Ermahnungen zu erreichen ist, wenn die realenVerhältnisse, die still und direkt wirkenden Institutionen dasWort nicht unterstützen und seinen Inhalt lebendig anschaulichdarlegen, weiß jedermann. Die Schule soll für das Lebenwirken, nicht für die Schulwünde; man hat auch gesagt, dieSchule solle ein Staat im kleinen sein; die unteren Klassen einerzusammengesetzten Anstalt möchten mehr der Familie, die oberenmehr dem Staate gleichen, genug: die Schule vermittelt denÜbergang von der Familien- zur Staatsgemeinschaft. Der aus-gesprochene Grundsatz entspricht dieser Ansicht, ich stelle ihn aufuud halte ihn aufrecht. Genannt ist er, so viel ich weiß, vonkeinem; daß er weittragend ist, wird auch keinem entgehen, er istweiter und umfassender als alle übrigen Gründe für den in Fragestehenden Antrag, er beherrscht sie, und somit empfehle ich seinenInhalt und seine Konsequenzen dem Nachdenken der Leser. —
Dissterwsg, Ausgew. Schriften. 2. Aufl. IV.
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