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Hauptsache ist, aus seinen Charakter, der bei jeder Konfession einreligiöser sein kann, mit einem Worte, auf den ganzen Menschen an.
Die Verwechselung einer konfessionslosen Schule mit einerSimultanschule wird nach dem Bisherigen nicht mehr Vorkommen.Zum Überfluß bemerke ich noch summarisch: an einer Kon-fessionsschule haben nur die Glieder der bestimmten Konfessiongesetzlichen Anteil: an einer Simultanschule die Gliedermehrerer Konfessionen. In beiden wird den Schülern kon-fessioneller Unterricht, je nach der Verschiedenheit der Konfessionder Eltern, erteilt. In einer konfessionslosen Schule wird— wie in Holland, Irland, Nordamerika — entweder gar keinReligionsunterricht erteilt, oder er hat, unter Beseitigung allerkonfessionellen Verschiedenheiten, nur die den Konfessionen gemein-samen Lehren zum Vorwurf. Schulen, welche in einer aus ge-mischten Konfessionen bestehenden Gemeinde gesetzlich der ganzenKommune, nicht einer kirchlichen Partei, angehören, heißenKommunalschulen, deren innere Einrichtung verschieden seinkann. Ihr Begriff wird dadurch ein fester, wenn man unter ihreine konfessionslose versteht. — Mein Votum in obiger Schriftbefürwortete konfessionslose Schulen. Dieselben stehen bei unsbis heute erst auf dem Papier; zur Wirklichkeit sind sie nochnicht gelangt. Trotzdem habe ich nicht aufgehört, diesem Gegen-stände inein Nachdenken zu widmeu, habe über das Schulwesenin Ländern, in welchen nicht-konfessionelle Schulen existieren,Nachrichten eingezogen, bin durch beides in meiner Meinung nurbestärkt worden, habe auch keinen Anstand nehmen können, siezu verteidigen. Ich bin nicht der erste, der die Sache auf dieBahn gebracht hat; im Gegenteil, sie ist schon alt. Mit derAufklärung des 18 . Jahrhunderts trat sie den Lehrern nahe;die philanthropinistischen Anstalten, besonders im letzten Dritteldes'Jahrhunderts, waren ihr zugeneigt, und in dem damalsrenommiertesten pädagogischen Journal, der „Berliner Monats-schrift", wurde sie vielfach ventiliert und empfohlen. Selbst derberühmte Minister Friedrichs des Großen, der Freiherrv . Zst dlitz, gehörte zu ihren Verehrern und Verteidigern. Erverlangt „ungekünstelten, populären, mit Vermeidung aller