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keit, Männern, die darauf ansgehen, die Zeit der Mißregierungfestzuhalten, die Zeit der kirchlichen Frömmelei und Heuchelei, dieZeit, in der man sich Ruhm erwarb, wenn man auf den altenDinter schimpfte, wenn man die Frage ventilierte, ob Pesta-lozzi wohl ein Christ gewesen sei und heraus spintisierte, das;dies keineswegs der Fall gewesen, jene Zeit, in welcher Schul-direktoren sich eine Ehre daraus machten, den Beweis anzutreten,daß Lessings Nathan ein sehr gefährliches Buch sei.* Natür-licherweise kommen diese Revisoren mit den Schullehrern inZerwürfnis, welche etwas von den; Geist der Zeit missen und dieöffentliche Meinung nicht mißachten. Ich nannte vorher Harnisch.Breslau und Bunzlau waren die beiden Brennpunkte, die beidenevangelischen Seminare; das Seminar in Breslau hat vonHarnisch an bis zu dem Oberlehrer Gott lieb Scholz eiueReihe vou Lehrern gehabt, die als Muster für den Lehrerstandaller Zeiten dastehen, deren Thätigkeit weit über die GrenzenPreußens hinausreichte. An diesem Scholz haben wir nun einsehr denkwürdiges Beispiel. Dieser Mann wurde — ich glaubees war 1845 — plötzlich aus dem Schnlstande hinausgeworfen,und zwar aus heute noch nicht ganz deutlich gewordenen Gründen **— man hob plötzlich das Breslauer Semiuar auf. Scholzließ sich aber uicht irre machen, sondern setzte seine Privatthätig-keit in Schulsachen fort. Bis heut hat er nicht weniger denn300 Jungfrauen zu Erzieherinnen und Gouvernanten ausgebildet,300, welche sämtlich die Staatsprüfung bestanden haben. Nunhören Sie! Dieser Alaun, welchen die Regierung nicht mehrbrauchen konnte und als ein unnützes Werkzeug beseitigte, feierteam 1. Oktober sein Amtsjubiläum privatim. Was thaten dieBreslauer Bürger? Sie bereiteten diesem Manne ein viertägigesFest, ein Fest, wie es wenigstens auf dem Gebiete der Schuleniemals vorgekommen ist.*** Wahrscheinlich werden Sie sagen,
* Werden wir dergl. Ungeheuerlichkeiten nach dem 16. Mürz 1862 sichwiederholen sehen? Dazu haben wir einige Aussicht.
** Es geht die Sage, daß der Senior Krause, Hauptpastor in Hanubürg, früher in Breslau, die dunkle Geschichte in einer Schrift nusgedeckthabe, die aber leider nicht gedruckt worden. Heraus damit, wer sie hat!
*** Geschildert von Löschke: Das Scholz-Jubiläum.