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Amüsierender Weise mit übervernünftigen Dogmen, mit Sätzen,die wenigstens für die Kinder schlechterdings unzugänglich sind,anzufüllen und geistig niederzndrücken. Alan kann dieses Ein-bohren, wenn man die Wahrheit sprechen will, mit dem Ver-ordnen bitterer Pillen vergleichen, die man mir dann hiuunter-kriegt, wenn man nicht darauf beißt.
(Heiterkeit.)
Die formale Entwickelung des kindlichen Geistes, meineHerren, ist unser Hauptbestreben, die Kräfte des Kindes natur-gemäß anzuregen, seine Anlagen zu wirklichen Kräften zu er-höhen, d. h. formal zu wirken. Das ist unser Streben, undwohlverstanden, unsere Aufgabe, die Aufgabe der Elementar-lehrer.
Wir lassen davon nicht ab. Diese Richtung ziehen wir derAuffütterung und Anfüllung des Gedächtnisses mit sogenanntemnützlichen Material, oder, wie der große Kron-Jurist Stahl esnennt: mit gegebenen Wahrheiten, mit gegebenen Pflichten,mit gegebenen Zustände», vor. —
In dem folgenden Satze offenbart sich die Oberflächlichkeitder regnlativischen Bestimmung. Ich mache dazu nur eine Be-merkung : wer Pestalozzi versteht, sucht überall in den Unterrichts-Gegenständen die Elemente auf, wie auch Schleiermacher diesesals ein Zeichen von Lehrer-Virtuosität anerkennt. Es kommtüberall im Elementar-Unterricht darauf an, die Elemente zufinden. Wir bringen dann dem Schüler, namentlich dem künftigenSchullehrer, diese Elemente zum Bewußtsein, eines nach demanderen, mit ganz bestimmter Distinktion: Hui beus ckistinA-uitbsus äovLt — dann kombinieren wir die einzelnen Elemente —das ist, meine Herren, Elementar-Unterricht. Die Regulativemischen alles untereinander, sie wollen kein scharfes Distinguieren,auch beim Lehrer nicht, sie sind ein erklärter Feind alles scharfenDenkens und Auffassens.
(Zustimmung.)
Es giebt im Lesen drei Momente: das mechanische, logische undästhetische Element oder Moment. Wer dieselben nicht genauaüffaßt in ihren Unterschieden, und nacheinander ergreift, der ist