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diese Kräfte einfchlnmmern, aber doch nie zur Reife gelange», Geister wiedie eines Perikles, Alexander, Cäsar, Plato, Aristoteles, Friedrich, Lessing,Voltaire, Kant, Herder re. hätten keinen Schauplatz mehr. Wo die Willkürder Handlungen wegfällt, fällt auch die Übung der Verstandeskrüfte, diefreie, selbständige Entwickelung der Charaktere weg. Es muß überallReibung und Kampf vorhanden sein: Kampf ist Leben, ohne Kampf istTod. Darum wohl uns, daß es Berge gicbt und Thäler, in der geistigenund in der materiellen Welt: Alpen und Gletscher, Stürme und Orkane,Reibungen und Kämpfe." —
„Der Hauptgrund zu den mancherlei herrschenden Unklarheiten undVerirrungen in Sachen der Bildung, der Erziehung und des Unterrichtsliegt in der falschen Ansicht über das Wesen der Entwickelung, die mansich zwar als ein Werden denkt, bei welchem aber kein Mehrwerden statt-finden soll; das Gewordene soll nicht bleiben als ein Plus, sondern nurals eine Fähigkeit, welche immer bloß als ein immer anderes und höheresAufblitzen der stets einfach bleibenden Seele sich zeige. Dieses Vorurteilüber die Einfachheit der Seele hat aber den falschen Begriff von dergeistigen Entwickelung erzeugt, und solange man an diesem Vorurteile fest-hält, wird man nie über die wahre Natur des Geistigen, somit aber auchnie über dis richtige Entwickelung desselben und die wahre Methode insKlare kommen. — Die Seele ist nicht einfach." (Dresler.)
Die in frühereil Zeiten, oft bis in unsere Tage ausschließlichals Schulweisheit geltende Methode sucht iu religiöser Beziehungein kirchliches System, eng und abgeschlossen in sich und abge-schlossen gegen jedes andere, an die Jugend zu bringen, denGlauben dafür zu erwecken, es als Gottes Werk darzustellen,auf dasselbe zu verpflichten oder selbst den göttlichen Zorn undewige, nie endende Strafen dem Versuch, davon nbznweichen, insichere Aussicht zu stellen, das System als untrügliche Heilslchrein diesen: und in jenen: Leben darzustellen. Das System wurdemit dem Schein und Pomp der Heiligkeit umgeben, und alleMittel, dasselbe zu glorifizieren, wurden in Anwendung gebracht.So handelte jede offiziell anerkannte Kirchengesellschaft, jederKlerus. Dessen Stellung, Einfluß lind Macht war abhängigvon der Stärke des Glaubens an das System, das er als dasallein wahre zu preisen nicht müde wurde. Dadurch erhieltdasselbe eine neue Stärke. Da derselbe nun wohl einsah, daßes um so tiefer und unvertilgbarer in die Seelen der Menscheneindringen und sie beherrschen werde, je früher man dasselbe indie Herzen und Gemüter der Kinder einpfropfte, so entstand die