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verloren gehen nnd sich lebenslang unglücklich fühlen, noch nichtdie Grundursache der Unruhe, des Mißbehagens, der Empörungenund Revolutionen der Völker? Nur ein ganz entartetes, ver-kommenes Volk reagiert nicht, wenn ihm die freie Bewegung ge-raubt wird, wie nur ein zerdrückter Unglücklicher keinen Schmerzempfindet, wenn er sich um die Entfaltung seiner Natur gebrachtsieht. Entwickelungsfreiheit, welche selbstverständlich dieGedankenfreiheit mit einschließt, beglückt den Einzelnen,beglückt alle; wo sie vorhanden ist, kommt man nicht einmal aufdie Vorstellung einer Revolution, eines Krawalls, eines Putsches.Und wo sie eingeengt wird, wo sie fehlt?
Vernehmen die Lehrer, welche bei ihrem Thun an die Über-einstimmung dieses Thuns und Lassens mit den gegebenen posi-tiven Vorschriften, nicht aber an die Übereinstimmung oder auchNichtübereinstimmung dieser Vorschriften mit der Statur desSchülers denken, ein Wort von Pestalozzi:
„Die Bildung und Erziehung des Menschen ist wesentlich alseine, dem inneren Entfaltungstrieb der menschlichen Kräftebeiwohnende Mitwirkung anzu sehen. Der Einfluß der Bildungkann mit den ewigen Gesetzen des Wachstums der menschlichen Kräfte inÜbereinstimmung gebracht werden. Die Erziehung soll mit demselben inÜbereinstimmung gebracht werden. Aber beide können auch mit demselbenin Widerspruch gesetzt werden. Durch Übereinstimmung des Bildungs- undErziehungseinflnsses mit den ewigen Gesetzen des menschlichen Wachstumswird der Mensch allein wirklich gebildet und erzogen; durch den Wider-spruch seiner Bildungs- und Erziehungsmittel mit diesen ewigen Gesetzenwird der Mensch verbildet und verzogen, eben wie die Pflanze durch dieäußere Gewalt verkrüppelt wird. Der Widerspruch der Erziehung und derBildungsmittel mit den ewigen Gesetzen des Wachstums der menschlichenKräfte und mit der Reinheit und Unschuld des menschlichen Willens, durchwelche diese Kräfte zum Ziel ihrer gemeinsamen Bestimmung vereinigtwerden, ist äußere Gewalt gegen die ewigen Gesetze des menschlichenOrganismus, die verheerend auf sie wirken, eben wie jede äußere Gewalt,die verheerend auf den Organismus einer Pflanze oder eines Tieres ein-wirkt und sie verkrüppelt." —
An diese Worte eines Pädagogen reihen wir die einesNaturforschers:
„Nichts charakterisiert das ganze Dasein so glücklich, wie der Gedankeder Entwickelung. Sie ist das Leben selbst, der Geist des Weltalls.