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Welche Nahrungsmittel die Entwickelung des Körpers fördernund hemmen, weiß man viel sicherer, kennt man viel genauer,als die das geistige Lebe» fördernden und hemmenden EinWirkungen und Stoffe.
Alan kann sagen und behaupten, daß man zu allen Zeitenden Kindern Stoffe zum Annehmen und Verarbeiten angebotenhat, die kein Mensch geistig verdauen kann, darum auch keinerjemals verdauet hat. Jenes geschieht noch alle Tage. WaS fürein Unsinn darin liegt, was für Folgen dieses Thun haben muß,an was für Stoffe dabei zu denken ist, das mögen die Erziehersich überlegen.
Diese Stoffe zu erkennen, ist nur dann schwer oder un-möglich, wenn man selbst dieselben (diese Cruditäten) im geistigenBlagen beherbergt, sie für Heiligtümer, kostbare Geheimnisse undunergründlich tiefe Weisheit erachtet; wenn man durch sie unddurch falsche Leitung überhaupt des gesunden Blickes für dieKindesnatur verlustig geworden ist. Die Folgen dieses traurigenThuns kann man in den Geschichtsbüchern, welche über die Ver-gangenheit berichten, kann man an den Völkern und Nationender Gegenwart, nicht bloß in China, Italien, Spanien, sondernauch in unserem Vaterlnnde, an unseren Menschen, in unserenSchulen wahrnehmen.
Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch, jede Nation willsich ihrer Natur gemäß entwickeln. Geschieht es, so gelangt diePflanze, das Tier, der Mensch, die Nation zu einein glücklichen,fröhlichen Dasein; wo nicht, nicht. Hei, wie springt der Hirschin dem grünen Walde, wie flattert und singt die Lerche in dergöttlichen Luft, und wie beißt der Distelfink an dem Drahtseines Kerkers, und wie rüttelt der Löwe an den Stange» seinesGefängnisses, je nach dem Grad der ihm inwohnenden Stärke,— je edler das Tier, desto machtvoller und wilder.
Und der Mensch? und die Völker und Nationen? Hat esje einen glücklichen Menschen gegeben, dein die seiner Natur ent-sprechende Entwickelungsweise versagt war? Je eine lebendigeNation, die nicht nach freier Bewegung und Entwickelung strebte?Kennt man noch nicht die Grundursache, daß so viele Menschen