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4 (1891)
Entstehung
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durch in ihnen die Fähigkeit, geistige Stoffe selbstthätig zu ver-arbeiten, zu begründen und die künftige Selbständigkeit, Selbst-thätigkeit und geistige Freiheit in ihnen anzubahnen. In diesemSinne ist der Elementarunterricht der Preis der Volksschuleund bedingt ihren Wert.

Über den formalen Unterricht null ich hier noch einige kurzeBemerkungen machen:

1. Der formale Zweck verlangt allerdings die subjektive Be-rücksichtigung des Zöglings, deren Wichtigkeit wohl kein ver-ständiger Pädagoge in Abrede stellen wird.

2. Der gesamte Elementarunterricht in der Naturgeschichte(Stein-, Pflanzen-, Tierkunde) hat es mit der Form zn thu»,die Physiologie gehört dein höheren Unterrichte an; jener Ele-mentarunterricht ist Formenlehre, die später folgende Syste-matik setzt sie voraus.

Der elementare Sprachunterricht (Wort-, Satz- und Auf-satzlehre, Orthographie) ist auch wesentlich Formenlehre.

Z. Alan kann sagen: der gesamte Elementarunterricht, derdie Gemütsbildung mit einschließt, ist Kraftbildung und alssolcher Formenbildnng. Der Formalismus, als System auf-gesaßt, ist systematische Elementarbildung.

4. Gehen, Laufen, Springen Atmen, Schreien, Sprechen Übungen mit den Beinen, Armen, dem ganzen Körpermit einem Worte: Turnen sind lauter formale Übungen.Wer bei Leibes- und Geistesübungen überall an Gefahren denkt,wird sie schwerlich, weder für sich, noch für andere in dem er-forderlichen Maße zulassen. Und wer die landläufige und all-bekannte Bocksteifheit und Ungelenkigkeit so vieler Lehrer kennt,wird nicht auf den fast komischen Einfall kommen, es sei zn be-sorgen, sie möchten zu gelenkig werden, er wird ihnen vielmehrdie leiblichen und geistigenFreiübungen" dringend empfehlen.Der durch sie gewandt und stark gewordene Leib wird dereinst,wenn es nötig werden sollte, auch in die Franzosen hauen und-stechen können, und der geübte Geist wird nach Möglichkeit auchharte Kopfnüsse aufknacken können und fähig sein, nahrhaften