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Quantums in doppelter und dreifacher Hinsicht fürnachteilig.
2. Ich halte es bei der Mehrzahl der Lehrer für unwahr-scheinlich, daß sie die Bedingungen, unter welchenLaistner in pädagogisch-verständigster, einsichtsvollsterWeise das Auswendiglernen allein für zulässig und heil-bringend erklärt, erfüllen werden.
3. Ich halte dafür, daß der Mechanismus, das Wort-,Plapper- und Lippenwerk unter 10 Schulen in 9 ein-kehren oder sich darin befestigen werde.
4. Ich bin daher der Meinung, daß die Geistesbildung derKinder in den württembergischen Schulen durch die ge-nannte Verfügung beeinträchtigt wird.
5. Ich bin der Meinung, daß die religiöse Bildung dadurchnicht nur nicht befördert wird, sondern darunter leidet,ja es steht noch dahin, ob der kirchliche Eifer dadurchwächst.
6. Ich bin der Meinung, daß sich der Zweck der Schule:die Bildung überhaupt, inkl. der religiösen, an einemviel geringeren Maße von Stoff vollständig und vielsicherer erreichen läßt.
Begreiflicherweise ist der vorgeschriebene Stoff noch nichtalles, was die Kinder überhaupt zu lernen haben; es ist nurder religiöse oder geistliche Stoff. Nun kommt der weltlichehinzu. Wird diese Aufgabe ohne Beeinträchtigung der geistigenEntwickelung zu lösen sein? Ich muß diese Frage verneinen. Ichhalte daher die genannte Verfügung, zu deren Befolgung dieLehrer verpflichtet werden, für schädlich. Was anders wird dieSchule werden, als eine Memorieraustalt, wenn die Lehrer garder Mahnung nachzukommeu sich bestreben, das nunmehr Vor-geschriebene oder vorgeschrieben Gewesene mit ihren jetzigen oderdamaligen Schülern nachzuholen, damit nicht 8—10 Jahre ver-gehen mögen, ehe der Gang regelmäßig wird?
Die Summe der genannten, vorschriftmäßig zu lernendenStücke beträgt 950. Angenommen, daß die Kinder 8 Jahre undin jedem Jahre 40 Wochen die Schule besuchen, was in Summa