Druckschrift 
4 (1891)
Entstehung
Seite
92
Einzelbild herunterladen
 

92

schildert, ist es früher gewesen, und so ist es wieder gekommen.*Jene Periode füllt ein s ch w arzes Bla tt in der Kulturgeschichtedes preußischen Staates. Dasselbe Schicksal werden die Regu-lative erlebe». Ihrer Abstimmung, meine Herren, bedarf es nicht.Der Sarg für sie ist schon geschmiedet, gezimmert. Die Schul-ordonnanzen werden dahinsinken vor dem preußischen Geist, vordem protestantischen Geist und vor dem Geiste der tüchtigerenLehrer; es wird nur eines Stoßes bedürfen, und sie sinken indas offene Grab. Der letzte Schicksalsspruch, dem sie unrettbarverfallen, wird kein anderer sein, als der alte: mons, monotellül uplmrsiu gewogen und zu leicht befunden!_ (Bravo!)

* Auch in betreff des Haffes der Union ist es 1854 gewesen wie 1794.Bunsen sagt darüber (Bibelwerk I.):Ein schweres Gericht ziehen die übersich, welche in unsern Tagen kirchliche Schulformeln auf den Thron setzen,um die Bereinigung durch das Bekenntnistum fern zu halten, welche immervom Glauben reden und doch so wenig Glauben haben, daß sie Polizei-gewalt und politische Bevormundung oder wenigstens priesterliche Schlüssel-gewalt an die Stelle des gemeindlichen Lebens, der Bibel und des von ihrbekehrten Gewissens setzen wollen welche die Union zerreißen wollen durchden darüber gestellten Konfessionalismus",welche der Sehnsucht derauf ihrem Schmerzensbetts ausgestreckten Gegenwart den Beruf absprecheu,sich ihre Zustände zu verbessern, dabei aberfordern, daß man ihrer Schuleden Beruf anerkenne, die Gemeinde in alte Fesseln zu schlagen, die allenBuße predigen, nur sich selbst nicht."