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derblichen und finstern Diesterwegschen Geiste" angefressen undangegiftet sein.*
(Große Heiterkeit.)
Ich wünsche, daß der Herr Minister das, was ich eben aus-gesprochen habe, näher untersuche, ob es wahr ist, daß die Lehrerinnerlich heruntergekommen sind; sie sind es durch die allgemeineKorruption, der die Nation unterlegen hat, durch die vollständigeReaktion; aber sie sind auch heruntergekommen durch die beideneben genannten Minister bis auf den heutigen Tag. Die Be-geisterung, der Aufschwung, der bis zum Jahre 1840 unter denLehrern gelebt hat, ist rein verschwunden. Das ist ein vielgrößeres Unglück, als es sich hier darstellen läßt. —
Meine Herren! Um Sie nicht zu sehr zu ermüden, will ichkurzweg sagen, daß Sie von dem Standpunkte, den das Regu-lativ für die einklassige Schule giebt, eine» Schluß machen könnenauf die Seminarbildung; die Präparandenbildung ist selbst vonder so mäßig urteilenden und so wenig fordernden Unterrichts-Kommission als ungenügend erkannt worden, deswegen kann ichmich darauf berufen. Die jungen Leute, die mit dem 17., 18.Jahre ins Seminar eintreten sollen, müssen neben äußerstdürftigen Kenntnissen 50 Kirchenlieder auswendig können; das istein wesentliches Stück, und, sind sie eingetreten in das Seminar,dann geht das Auswendiglernen, das Behandeln des Memorier-stoffs von neuem los. Der Unterricht in den Seminarien istnicht nach den Bedürfnissen der Zeit gesteigert, sondern einge-schränkt und geschwächt worden. Wenn ich das Wort „wissen-schaftlich" gebrauche, so werden Sie nicht denken, daß ich meine:eine wissenschaftliche Systematik, sondern ich meine gründlichenUnterricht, der an einem Seminar, an einer Volkslehrer-Bildungs-anstalt nie fehlen darf. Das Regulativ verbietet die allgemeine
* Alles schon dagewesen:
-4nno 1801 warnte der Kirchspielsvogt Graf Leopold v. Stolbergdie Rechtgläubigen vor dem Lehrerseminar in Kiel unter dem berühmtenKatecheten Müller und bewirkte seine Entlassung, worüber I. H. Voßalso urteilt: „sie, dem gemeinsamen Licht und dem gemeinsamen Rechtfeind, verleiteten die Regierung, die Pflanzschule besserer Volkslehrer demwürdigsten Manne zu entreißen und dem unwürdigsten anzuvertrauen."