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wirken, und der überzeugt ist mit dem Herrn Minister, es kommenicht auf die Stoffmasse an, sondern aus die Bearbeitung des-selben; denken Sie sich einen solchen Mann in einem Zwiespaltzwischen seinem Gewissen und dem amtlichen Befehl; denken Siesich seine Lage, wenn er jeden Tag gewärtig sein muß, der Re-visor werde erscheinen mit den Regulativen in der Hand, mn dieKinder zu verhören; ja, glauben Sie mir, es giebt unter denGeistlichen (ehrenwerte Ausnahmen mit Freuden anerkannt),namentlich unter den orthodoxen Geistlichen überaus wenige, dieeine gesunde Ansicht von der Entwickelung der Kinder haben, sieverstehen die Sache nicht, ich spreche das hier ganz unverholenaus. Der Orthodoxismus tötet den gesunden Menschenverstand,tötet in dem Menschen den Sinn für die Naturgesetze und füreinfache und natürliche Anschauungen, und daher giebt es keineschlechteren Lehrer für die Kinder, als orthodoxe Geistliche undorthodoxe Lehrer.
Wenn nun ein solcher geistlicher Mann den intelligenten Vor-steher einer Schule nötigen will, das Reglement vollkommen zuerfüllen, ich sage Ihnen, der Mann kommt an den Rand derVerzweiflung, ja sie ist bei vielen schon da.*
Was ich bei dieser Gelegenheit sage, von dem wünsche ich,daß es mir der, Herr Minister nicht glaubt,
(Heiterkeit)
deshalb eine Untersuchung anstellt; — ich behaupte, seitdemdie Minister Eichhorn und v. Raumer das Regiment geführthaben, ist eine solche Niedergeschlagenheit, ein solcher Verlustan Freudigkeit für den Lehrerberuf unter die Lehrer gekommen,daß ich es nicht beschreiben kann. Ich berufe mich kurzwegauf die Berliner Lehrer; es sind ihrer gegen tausend, unddiese werden doch wohl nicht alle nach einein Ausspruch desHerrn Ministers von Raumer seligen Andenkens von den: „ver-
* Die Reg. werden in der Hand eines orthodoxen Absolutsten zueinem Ambos, auf welchem die Seele des Lehrers zermalmt werden kann.Denn welche Kraft würde nicht dazu gehören, die stets wiederkehrenden,immer wiederholten Schläge auszuhalten!