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mit beehrt, sie auch unterschreiben zu lassen. Meine Herren!Was ist das? Kann es etwa der gewöhnliche Lehrer, der solchenMännern untergeben ist, wagen, da der Inhalt der Petitionenbehauptet, die Gegner der Regulative seien die Feinde desChristentums, der Religion, auch des Volkes und des Königs,dieselben gingen mit den allerschlimmsten Anschlägen in demKopfe schwanger, sie suchten alles Bestehende in Zweifel zu ziehenund umzustürzen; — ich frage, kann ein Lehrer, wenn einer seinerVorgesetzten ihm eine solche Petition zur Unterschrift vorlegt, eswagen, dem Vorgesetzten das Dokument zurückzugeben und dieUnterschrift zu verweigern? Heißt das nicht, die Lehrer wieKnechte behandeln, sie zur Heuchelei verführen, zu einein Laster,welches hundert Verfügungen nicht wieder gut machen? Auf deuPetitionen der anderen Seite fehlen Uber- und Unterschriftenjener Art; man findet Namen von Leuten meist aus den unterenStänden, aus dem unteren Beamten-, dein Bauern- und Bürger-stande der größeren und kleineren Städte, und die Nanien vonLehrern. Ich behaupte, daß das Gewicht eines solchen Mannes,wenn er gegen die Ansicht und den Willen seines Revisors undumnittelbaren Vorgesetzten seine Überzeugung dahin ausspricht,daß er die Regulative für schädlich erachte, in ineinen Augen
gogik, Didaktik und Methodik, welches die Lehrer nur aufzublähengeeignet war, gar nicht bedarf;
6) daß die Reg. den Schulinspektoren die schreckliche Mühe, über denLektions- oder gar den Lehrplan ihrer Schulen nachzudenken unddieselben alljährlich zu revidieren, abnehmen, indem sie sich nuran die amtlichen Vorschriften, die sie jeder Verantwortlichkeitentheben, zu halten brauchen (welche Gelegenheit dadurch demWollenden geboten wird, einen nach etwas mehr freier Bewegungdürstenden Lehrer einzubannen, ist anderwärts bemerkt worden);
6) daß die Reg. den Lehrerstand in die engen Grenzen seines Ge-sichtskreises und seiner Abhängigkeit, „wie es sich gehört", zurück-weisen und damit aller „Überhebung" und „Verstiegenheit" des-selben in dem Grade ein Ende gemacht haben, daß der Pfarrherrden Schuldiener in jeder Beziehung übersieht.
7) Ein einziger dieser 6 Gründe, die sich noch leicht vermehren ließen,reicht vollkommen hin, um die obengenannte Thatsache zu be-greifen und das Benehmen der Pastoren zu verstehen. —