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berger im Karstgebirge in Krain, vermischt mit den Resten pflanzen-fressender Tiere, nngeheurer Hirsche, deren Geweihe eine Aus-dehnung von 16—20' haben. Diese Tiere können nicht zusammengelebt haben, sondern sind dort ohne Zweifel zusannnengeschwemmt.Außerdem findet man in den Tertiärgebilden Reste von Tierenaller Art von den niedrigsten bis zu den höchsten; denn die Be-dingungen, welche eine höhere Organisation zulassen, lassen auchdie Eristenz der niedrigen zu; umgekehrt aber gestattet eine Zeit,in der niedrigere Organisationen leben konnten, deswegen nochnicht die Eristenz der höheren Organisation. Vorzugsweise müssenwir aber unsere Aufmerksamkeit richten auf die Eristenz der höherorganisierten Tiere, der Säugetiere und Vögel; doch kommenReste der Vögel schon verhältnismäßig viel weniger vor, wie derSäugetiere, was natürlich ist, da der in der Luft lebende Vogelsich der Zerstörung leichter entzieht, und auch seine Knochen vielleichter und daher zerstörbarer sind.
In den tieferen Schichten der Tertiärzeit liegen die größerenPflanzenfresser. Natürlich mußten den Raubtieren, die von Fleischleben, die Pflanzenfresser vorangehen: die Mastodonten, dieMam-muthe, das Dinotherium, das Missurium, das Megatherinm.Das Missurium war ein pflanzenfressendes Tier von 30' Längeund 15—16' Höhe; das Megatherium eine ungeheuere Maschine,ein faultierartiges Monstrum, das auf Bäumen gelebt hat. Wasfür Bäume müssen damals existiert haben, deren Zweige einsolches Tier tragen konnten! In dem Magen des Mastodon findetman ganze Baumzweige. Das Mammuth ist am Ufer der Lenain Sibirien vollständig erhalten gefunden, mit Haut und Haarenbedeckt, so daß die Hunde das Fleisch noch fraßen. Das Skeletist in Petersburg aufgestellt. Außer diesen Tieren gab es nochdie großen Landtiere, die noch jetzt existieren, oder wenigstens ver-wandte, wie Elephanten, Kamele, Nashorn, Flußpferde und ähn-liche Tiere, die der Vernichtung in den großen Fluten entgangensind und sich aus jener Zeit zu uns herübergerettet haben.
Endlich müssen wir in der Zeit des Diluviums noch vonden merkwürdigeil erratischen Blöcken sprechen, von den Findlingen,die wir in der südbaltischen Ebene, in der wir wohnen, häufig