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steinerungen, die man in dem Gebiete der Tertiärzeit findet, sindden gegenwärtigen Pflanzen und Tieren sehr ähnlich. Mehrerevon diesen Tierarten sind zwar verschwunden, aber eine großeUnähnlichkeit zwischen ihnen und den gegenwärtigen findet nichtstatt. Namentlich findet man darin Reste von Säugetieren undVögeln, also von höher organisierten Tieren. Menschenknochenfindet man darin nicht. Zwar glaubte man einmal auf Guada-loupe einen versteinerten Menschen gefunden zu haben, aber beinäherer Betrachtung haben die Geognosten gefunden, daß es einSalamander war. Also in der Tertiärzeit existierte das Menschen-geschlecht noch nicht. Die mittlere Temperatur der Erde muß da-mals eine ungefähr gleiche in allen Zonen gewesen sein; denndie Bäume, die wir in diesen Formationen finden, gehören zumTeil den Gegenden an, die wir tropische nennen, wo eine sehrhohe Temperatur stattfindet, Palmen, Cypressen, Lorbeerbäumeund andere, welche eine hohe Temperatur erfordern, so daß wirschließen müssen, in der damaligen Zeit habe die Erde eine höhereTemperatur gehabt als gegenwärtig. Die jetzige Temperatur istbeständig. Professor Dove ist der Meinung, daß in der histo-rischen Zeit die Temperatur der Erde auch nicht um ^/ioo Gradsich verändert habe, und Laplace hat bewiesen, daß, wenn eineErkältung der Erde in der historischen Zeit stattgefunden hätte,dadurch eine Zusammenziehung hätte stattfinden müssen, wodurcheine schnellere Axendrehung entstanden wäre, so, daß der Tag jetztnicht mehr die Länge haben könnte, die er ursprünglich gehabthat. Davon zeigt sich aber nicht die geringste Spur. Also mußzwischen der Tertiärzeit, dem Diluvium und dem Alluvium dieTemperatur der Erde bedeutend abgenommen haben. Der Unter-schied der Zonen hat damals noch nicht in dem Grade wie gegen-wärtig existiert; die höheren Tiergeschlechter waren aber damalsschon vorhanden, besonders eine große Menge von Raubtieren,die den Familien, welche jetzt noch existieren, sehr ähnlich sind,besonders Hyänen und Bären, die sog. Höhlenhyäne und derHöhlenbär. Das sind damals die furchtbarsten Bestien gewesen.Man findet sie gegenwärtig in großen Massen in den Kalkhöhlendes Harzes, des Jura, in der größten Höhle Europas, der Adels-