Druckschrift 
3 (1891)
Entstehung
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die Antwort geben: Er ist es nicht; sondern er ist ein be-schränktes Wesen, welches, gleich dem Tiere, in engen Kreis ge-bannt, nicht einmal seine aufrechte Stellung und den ihm an-geborenen Weltsinn, das Auge, zu gebrauchen gelernt, sein Wahr-nehmungsvermögen nicht über den engsten Kreis hinaus erweitert,die dein natürlichen Menschen angeborene Wißbegier nicht be-friedigt, seine Denkkraft nicht entwickelt hat; der alte Fabrioder Raff würde sein Dasein dem einesMaulwurfs" ver-gleichen, der sein Auge schließt, wenn er ans Licht kommt. MitRecht bedauern wir den armen Menschen, der keine Gelegenheitgehabt hat, dieWunder des Himmels" kennen zu lernen; wirverachten ihn, wenn er an der sich ihm dazu darbietenden Ge-legenheit stumm und tot vorübergegangen ist; wir tadeln zornigalle Maßregeln, die ihn von dieser erhabenen und erhebendenKenntnis abzuhalten, sie ihm zu verkümmern, ihn in engeSchranken der Erkenntnis einzubannen geeignet sind. Jeder Artvon Menschenbildung fehlt ein wesentliches Stück, wenn in ihrdie Kenntnis des Himmels vermißt wird. Von ihrem Einflußauf die richtige religiöse Erkenntnis und Gesinnung gar nicht zureden!

2) Was soll jeder Mensch vom Himmel oder vondem Universum im ganzen wissen?

Er soll wissen, was für eine Bewandtnis es mit den Welt-körpern, den Sternen und Gestirnen hat er soll kennen lernenden unendlichen Raum, die Gesetze, die in ihm walten, die Be-schaffenheit der Sonne und des Mondes und unseres Sonnen-systems, das Verhältnis der Planeten zu der Sonne, die Stellungder Erde zu derselben, ihre Bewegungen und alles das, wasdaraus folgt: Jahr, Jahreszeiten, Tag und Nacht, kurz denwesentlichen, jeden Menschen berührenden Inhalt der sogenanntenpopulären Astronomie".

3) Wie bringt man diese Kenntnis an den Her-anwachsenden Schüler?

Zluf dem anschaulichen Wege.

Nicht durch Bücher, nicht durch Lesen dadurch empfängtman leere Worte, hohle Begriffe, Redensarten und Phrasen, sie

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