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in der Unkenntnis über die Nahrungsstoffe, über die Prozesse,die in ihrem Magen, die in ihren Lungen Vorgehen, belassen?Oder reicht es hin, wenn sie davon in den Lesebüchern lesen?
Wer jene Fragen bejaht, ist entweder selbst ein Ignorantoder ein Menschenfeind, und wer die letzte bejaht, weiß von derArt, wie man zu wirklichen Kenntnissen gelangt, nicht die Spur.Darum „allerdings und unbedingt".
Der Unterricht über die Erscheinungen, Gesetze und Kräfteder Natur ist in jeder Art von Bildungsanstalten ein unbedingtnotwendiger, ein ganz wesentlicher.
2) Womit fangen wir an? und wann fängt dereigentliche Unterricht in der Physik an?
Womit wir überall in vernünftigem Unterricht anfangen,mit der Vorführung einzelner Erscheinungen, mit der Beobachtungdessen, was sich begiebt, mit anschaulicher Betrachtung, mit dermündlichen Darstellung des Beobachteten, woran wir das Nach-denken darüber anreihen.
Im „Anschauungsunterrichte" der Grundschule machen wirdamit den Anfang. Der naturgeschichtliche und geographischeUnterricht entwickelt das Anschauungsvermögen weiter, in derOberklasse gehen wir zum eigentlichen Unterricht in der Physiküber.
3) Auf welche Lehren der Physik legen wir denAccent?
Auf alle diejenigen, welche zur Keuntuis der Erscheinungenin der Umgebung des Schülers gehören; die Kenntnis des All-täglichsten ist die Hauptsache.
Danach treffen wir die Auswahl, verzichten daher auf dieKenntnis des Entfernten, Nichtanschaubaren, Nichtzuversinnlichen-den, übergehen alles, was nur durch mathematische Beweise be-gründet werden kann, halten uns im Gebiete der unmittelbarenAnschauung, verweilen bei dem, was Beobachtung und Er-fahrung einen jeden lehren können, und führen dasjenige, wasdiese nicht von selbst darbieten, in einzelnen einfachen, mit nichtkostspieligen Apparaten anstellbaren Experimenten vor die Sinne.
4) Welcher Lehrweise(Methode) bedienen wir uns?