Druckschrift 
3 (1891)
Entstehung
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Nein; Nr. 13 verbietet es und macht es unmöglich; au undfür sich wäre es auch nicht zweckmäßig.

15) Welche Momente sind an praktischen Auf-gaben zu unterscheiden?

Erstens das Verständnis der Worte und Begriffe;

zweitens die Beziehung der Frage zu den gemachten An-gaben, des Gefragten zu dem Gegebenen;

drittens die Erkennung der Art der Abhängigkeit der ge-suchten Zahlen von den Gegebenen;

viertens die wirkliche Erzeugung der gesuchten Zahl aus dengegebenen oder die (mündliche oder schriftliche) Ausrechnung.

16) Wie hat sich der Lehrer in betreff dieservier Momente, wenn der Schüler sie nicht mit eignerKraft bewältigen kann, zu verhalten?

Erstens ist ihm das Verständnis der Wortbegriffe und dersachlichen Verhältnisse zu eröffnen, oft direkt mitzuteilen;

zweitens ist das Gefragte von dem Gegebenen zu unter-scheiden, die Fragestellung scharf ins Auge zu fassen;

das dritte leitet der Lehrer durch entwickelnde Fragen< Analyse) ein;

das vierte ergiebt sich demnach von selbst, es ist Sache desSchülers.

Einer Aufgabe ist erst dann vollkommen Genüge gethan,wenn der Schüler diese vier Momente hintereinander ohne jedwedeNach- und Einhülfe mündlich darzuthun vermag. In Nr. 3liegt die Pointe der Auflösung; je nachdem, erkennt man hierden guten und den beschränkten Kopf.

Der Lehrer leitet durch Fragen zur Zergliederung (Analyse)au; der Schüler setzt zusammen (Synthese). Jene geht von demGesuchten, diese von dem Gegebenen aus.

17) Woran erkennt man im Rechenunterrichteden guten Kopf?

Außer dem in der vorigen Nummer angegebenen Kenn-zeichen an der selbständigen Erfindung neuer Auflösuugsweisen,eigentümlicher Wege rc.

18) Wie sorgt man für die Einheit des Rechen-unterrichts?