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5) Die Geographie.
Ihr topischer Teil verlangt Verknüpfung der Teile im Räumeund Vorstellung räumlicher Verbindungen, Beziehungen, Orien-tierungen. Der Geist hat sich in Gegebenem zurechtzufinden.Auch das ist gute, notwendige Übung; denn der Mensch trittüberhaupt mannigfach in gegebene, reale, nicht erst zu schaffendeVerhältnisse hinein; nur ist es keine Thätigkeit höherer Potenz.
Die Geologie ist eine neuere Wissenschaft, liefert dasFundament wissenschaftlicher Erkenntnis, indem sie die Ent-stehungsgeschichte der Erde (ihrer Rinde) und was darin unddarauf ist, nach Möglichkeit liefert. Der Mensch begreift dieArt des Entstehens.
Die Geschichte des geographischen Wissens belehrt über denEntwickelungsgang der Entdeckungen.
Die Kenntnis der Stellung der Erde zur Sonne liefert dieEinsicht in die jetzigen Ursachen der vegetabilischen und anima-lischen Verschiedenheiten auf der Erde.
Aus diesen Gründen und als reale Basis der Entstehungund Entwickelung des Menschengeschlechts ist die Geographie einesehr wichtige Disziplin für die Entwickelung des Individuums,besonders in betreff der richtigen Auffassung seiner Stellung zumErd- und Weltganzen. Als astronomische Geographie und inVerbindung mit der (populären) Astronomie gebührt ihr einganz vorzüglicher Rang, und sie stellt sich in diesem ihrem Wertefür Entwickelung unmittelbar neben die Geometrie, wenn sie die-selbe nicht selbst in mancher Beziehung übertrifft. Denn derUnterricht befolgt hier ganz den Gang der Entwickelung desMenschengeschlechts von dem sinnlichen Anschauen und Betrachtenaus zum Erkennen der Gesetze bis zur Einsicht in die Ursachenund von da aus zur vollständigen (inneren) Konstruktion desWeltalls und aller Erscheinungen in demselben im großen undganzen. Es ist -— von dem natürlichen Standpunkte desMenschen aus — frei erkanntes, selbstthätig gefundenes, untrüg-liches und darum festmachendes, einen weiteren, unendlichen Fort-schritt ermöglichendes Wissen. Die in dieser Weise zu beschreiten-den Stufen stellen dar: den Gang der Entwickelung des Menschen