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schichten ist ja die Rede) in den Geschichten, und zwar in konkreterGestalt, er kann also in ihnen erkannt und folglich
a) aus ihnen entwickelt, zum Bewußtsein gebracht werden undzwar durch die Kinder selbst. Von Vorsagen, Vorpredigen,Deklamieren, Offenbaren, Definieren und andern Verkehrt-heiten ist also gar keine Rede. Was die Kinder bei leiserAnregung von seiten des Lehrers nicht finden, das ist nochnicht für sie; und was sie noch nicht aussprechen können,läßt man still empfinden.
Die Geschichten
ck) knüpfen sich an kein System, erlauben gar nicht die Auf-stellung eines solchen; sie entstehen im Leben in aller buntenMannigfaltigkeit desselben und wecken das Leben, geben zudeuten und zu empfinden und enthalten edle Antriebe zumHandeln; endlich
s) leitet die Geschichte auf die Bahn einer unendlichen Ent-wickelung.
Summa: Der Religionsunterricht der Volksschuleist Historie, nichts mehr und nichts anderes*.Es sei erlaubt, noch einige Bemerkungen und Fragen anzu-schließen.
1. Wo nehmen wir diese Geschichten her?
Antwort: aus dein geschichtlichen Schatze, welcher dem Volkebesonders wert ist, den es heilig hält, der ihm also auch am
meisten bekannt ist, so daß sie schon darum, weil der junge
Mensch in das Volksbewußtsein hineingestellt werden muß, ihmnicht vorenthalten werden dürfen; wir also nehmen sie ans demAlten und Neilen Testamente.
Ob diese Geschichten alle wahr sind, ob die Begebenheiteil sichalle so zugetragen habeil, wie sie erzählt werden, das geht uns
gar nicht das geringste au. Es kommt in betreff ihres Inhaltes
* Wenn ich früher für die obere Stufe der Volksschule noch eineZusammenstellung des (aus der Geschichte genommenen) religiösen In-haltes in Vorschlag brachte, so bin ich auch jetzt noch dieser Meinung. Nurhalte ich dieses nicht für durchaus notwendig; ich lasse es daher, da ich michhier auf das Notwendigste beschränken wollte, weg.