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läßt sich die deutsche Nation auf diese überwundene Stufe nichtwieder zurückversetzen, durch kein Mittel.
Daraus schließen wir, da wir meinen, einen der Kultur desVolkes entsprechenden Unterricht erteilen zu müssen, daß es zeit-,weil kulturwidrig sei, wollten wir den Autoritätsgehorsam zumobersten Prinzip machen, noch mehr: daß es nichts helfen würde,weil der Einfluß des Lebens alles Schulwirken vernichtet, wenndieses zu jenem nicht stimmt.
Ferner meinen wir, daß es die Aufgabe der Pädagogikdieser Zeit sei, sittlich-freie Menschen zu bilden.
Endlich müssen wir unseren Gegnern sagen, daß sie durchihre Mittel die geraden Gegenteile von denjenigen, die sie nachihrer Versicherung beabsichtigen, erzielen werden.
Sie wollen durch dieses Beten und Singen, massenhaftenReligionsunterricht und Andachten und durch Beschränkung andererBildungsmittel für die Religion gewinnen.
Sie streben dasselbe Ziel an durch frühzeitige Einprägungder Kirchenlehren und der kirchlichen Bekenntnisse (nach Goltz schvom sechsten, nach einem Beschlüsse des Stuttgarter Kirchenratesvom fünften, nach v. Raumer vom dritten Lebensjahre an!).
Sie wollen das Gemüt auf Religion und Kirche konzen-triere», indem sie den Unterricht über andere Dinge, z. B. Natur-gegenstände, beschränken oder ihn (wie in Kurhessen) verdrängen.
Sie stellen überall den Glauben an das geoffenbarte positiveWort an die Spitze, binden und fesseln an das Wort, basierenden Glauben und den Gehorsam nicht auf Einsicht, Verständnisund eigene Überzeugung, sondern auf äußere Autorität, gehennicht darauf aus, in ihren Zöglingen den Grund zu persönlicherFreiheit und freier Selbstbestimmung zu legen, sondern ihrhöchstes Augenmerk ist, gläubige und gehorsame Unterthanen derKirche und des Staates zu bilden.
'Nach meiner Überzeugung muß ich darauf erwidern: siewerden ihren Zweck nicht erreichen; ihre Tendenz ist verkehrt,ihre Weise paßt nicht in die heutige Welt, sie erzeugen dasGegenteil von dem, was sie wollen; auf dem Wege der unbe-dingten Gläubigkeit und der Autorität läßt sich die Religiosität