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aber in ihrer Thätigkeit und Wirksamkeit bei weitem noch nichtden Erwartungen und den an sie zu machenden Forderungen.
Das Hauptübel, an dem sie kranken, rührt davon her, daßihre Lehrer — hier und da die der Elementarklassen aus-genommen — nur eine akademisch-wissenschaftliche, keine praktisch-technische Vorbereitung zu ihrem nicht theoretisch-wissenschaftlichen,sondern praktischen Bildnngsbernfe empfangen haben. Das ver-derbliche Vorurteil, daß ein reiches Wissen znm Lehrerberufe be-fähige, grassiert auch hier, und wenn es auch, durch nieder-schlagende Erfahrungen belehrt, hier und da wankend geworden,so ist es doch noch nicht in dem Grade erschüttert, daß man dieabsolute Notwendigkeit empfunden hat, für eine wirkliche, direkt-praktische Vorbereitung der Lehrer zu sorgen.
Mit diesem Unglück und jenem verderblichen Glauben andas, meist nur rezeptiv dem Geist aufgezwungeue Wissen hängtdie Meinung zusammen, daß es auch in der Realschule auf einmöglichst breites und umfangreiches Lernen ankomme. Manfindet daher noch auf den Lektionsplänen nicht nur Objekte desUnterrichts, welche genügend nur in dem Leben erlernt werdenkönnen, sondern man lehrt dieselben auch in einem Umfange undin einer Ausdehnung, daß der jugendliche Geist dadurch nichtgenährt und gestärkt, sondern abgestumpft, oft erdrückt wird.Die Frische, Selbstthätigkeit, Lernlust, Strebkraft und die Energiedes Charakters müssen darunter leiden. Die Zeit aber fordert,um es mit einem Worte zu sagen: energische Menschen, welchedie Entwickelung der in Gärung begriffenen Zeitmomente zufördern vermögen.