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Um deren Bedeutung zu ermessen, braucht man nur zu be-denken, wo wir ständen ohne sie, wohin wir geraten würden,wenn sie sämtlich aufhörten.
Es ist in dieser Beziehung für jedes Bedürfnis gesorgt.
Beobachtet die Wirkung dieser Blätter auf euch selbst! Regensie euch an, bringen sie eure Gedanken in Fluß, erhöhen sie eureGeschicklichkeit im Berufe, fühlt ihr euch durch sie mehr und mehrfür denselben gewonnen, steigern sie in euch die Freudigkeit, fürWahrheit, Licht und Recht zu streiten: so sind das die rechtenBlätter für euch, wählet sie und verbreitet sie! Die euch aberin den Schlaf singen wollen, die überlasset andern! Ihr könntjene und diese an einem einzigen Merkmale unterscheiden, aufwelches die Frage hindeutet: Gönnen sie euch freie Ent-wickelung in jeder Beziehung, oder wollen sie euchbinden und fesseln? Ich meine, die Antwort darauf, nichtaus dem klügelnden, nach außen hinfchielenden, klug und pfiffigberechnenden Verstände, sondern aus dem Gemüte heraus, ent-scheidet, und der Mann handelt nach dieser Entscheidung. Esist eine Schande, von andern vieles, oder auch nur dieses undjenes zu fordern und — selbst nichts zu thun. Möge dieseSchande keinen deutschen Lehrer fernerhin bedecken! —
Der Lehrerbernf ist ein innerer; der Lehrer hat den innerenMenschen zu bilden, auf äußere Zustände hat er direkt nicht zuwirken. Aber der Geist bildet die Welt, bildet die Welt um.Von wem geht daher die Umbildung der Welt aus, wenn manweiß, wer den Geist bildet? Und wie sollte es daher noch einesweiteren bedürfen für denjenigen, welcher seinen (wenn auch nochso kleinen) Beitrag liefert zur Umschaffung der Welt? Entwickeleden Geist der dir übergebenen Kinder, und du entwickelst die Welt!
Du trägst dazu bei, die gesamte Schule thut selbst nichtsmehr, sie trägt dazu bei. Es giebt noch viel andere, nochganz andere, und, müssen wir sagen, was für Momente derGestaltung der Weltzustände! Wir tragen dazu bei, dasgenügt uns. Dem Lehrer ziemt nicht bloß die Bescheidenheit,sondern sie ist mit seinem Wesen, wenn es rechter Art ist, nichtverbunden oder gar äußerlich angehängt, sondern ist ein Teil