lierm, will nichts anderes als die natürliche Entwickelungfördern. Der Elementarlehrer geht mit vollkommenem Vertrauenzu der Menschennatur, mit dem tiefsten Respekt vor der< in ihrangelegten Gesetzmäßigkeit, an sein Werk und freut sich derMannigfaltigkeit der Entwickelung in seinen Schülern und Zög-lingen. Er läßt sie in Gottes freie Luft und seinen Himmelhineinwachsen, nach ihrer Eigentümlichkeit. Den ihm von jenengemachten Vorwurf kann er daher mit voller Berechtigung ihnenzurückgeben. Sie wollen machen, sie haben ein Bild vondem, was jeder Mensch werden soll, im Auge, sie zwingeu demKinde dieses Schema auf, sie verfahren nach Schablonen, siedespotisieren den Geist durch ihre Lehrformeln und Dogmen.Was sie, im Gegensätze gegen die Naturordnung, Übernatur,Positivität, Offenbarung, Gnade rc. nennen, macht sie zu Lehr-despoten. Der wahre Erzieher weiß von nichts als von Natur,vou der gottgegebenen und gotterfüllten Natur, ihren und seinenewigen, vernünftigen Gesetzen. Ihn trägt die Überzeugung, daßnicht bloß in der äußeren, sondern auch in der inneren Naturalles nach — wenn auch noch nicht überall erkannten und vonjeder Thätigkeit nachweisbaren — Gesetzen erfolgt. Er stehtdurchweg auf dem Standpunkte des Natur- und Gottvertrauensund Gehorsams, in intellektueller Beziehung auf dem des Natur-forschers. —
Zweitens hat die Methode an denjenigen ihre Gegner,welche die Willkür lieben, in dem Unterrichte nach Belieben ver-fahren wollen, ihre Subjektivität gleich einem Götzen verehrenund darum die Methode für etwas Subjektives erklären, darum vonobjektiver Gesetzlichkeit des Verfahrens gar nichts wissen wollen.
Diese Subjektiven sind die eigentlichen Schultyrannen, welche,in ein Lehrerkollegium gestellt, jede Einheit der Erziehung undBildung unmöglich machen, dieselbe prinzipiell zerstören.
Von Gesetzen in der Entwickelung der Menschennatur wissensie nichts, sie achten die Menschennatur nicht, sie treten sie nach Um-ständen mit Füßen, „eai- toi 68t noti'6 bon xlaisii'". Sie haltenPestalozzi für einen gutmütigen, irrenden Schwärmer, der zuwenig wußte, um etwas Bleibendes schaffen zu können, und der