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Stimmung, weil ich nichts Unmögliches verlangen kann; aber ichverlange, daß er mit dein Eintritt in die Schule weiß, wohiner tritt, daß er mit der Annäherung der Kinder empfindet, wersich ihm nahet und welches die rechte Stimmung in diesem Ver-hältnis sei.
Vor nichts muß man sich in der That, will man erwarten,daß auch geschehe, was man fordert, mehr hüten, als zu vielzu verlangen.
Dies dürfte der Fall sein, wenn man von dem Lehrer injeder Stunde seiner Schnlthätigkeit eine so erhöhte Stimmung,wie sie ihn in den ersten Tagen seines Schullebens bewegen underregen mag, fordern wollte. Denn die Gewohnheit übt ihreWirkung. Aber ich halte es nicht für zu viel, wenn man er-wartet, der Lehrer werde sich nicht der Würde seines Berufes,sondern auch seiner erziehenden, hinaufziehenden Stellung stetsbewußt bleiben. Soviel ich davon verstehe und empfinde, soerblickt sich der gereifte Erzieher lind Lehrer nicht nur über denKindern und zieht sie folglich zu sich heran, sondern er siehtgroße Männer und Vorbildner und die Wissenschaften, Einsichtund Erkenntnis, kurz das Ideal oder die Ideale über sich undsteigt in gemeinsamer Th ätigkeit mit den Kindern zuihnen hinauf. Dadurch veredelt er nicht bloß diese, sondernsich selbst. Die Erfahrung bestätigt diese Ansicht. Ein Mensch,welcher durch den Umgang mit Kindern nicht besser wird, ist inder That ein gemeines Subjekt.
Für jene erhöhte Stimmung haben richtig fühlende Elternden zutreffenden Sinn. Es widert sie an, wenn sie von trivialemVerhalten, welches man sich sonst überall gefallen läßt, in derSchule hören, und sie billigen es nicht, wenn der Lehrer sichgehen läßt, außerhalb und innerhalb der Schule es in allenStücken andern Ständen gleich thut.
Wer es vergessen haben sollte, was sich für seine Schuleschickt, den erinnere ich an das Gefühl, das ihn ergreift, wenner eine fremde Schule betritt. Dieses Gefühl sagt ihn: dasRichtige. Es ist gemischt aus Andacht, Hingebung und Liebe.
Ich verlange jedoch keineswegs, daß er im Rechenunterrichte