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respektiere und ihm zur Erreichung derselben, wie zu einemmenschenwürdigen Dasein überhaupt, behilflich sei, damit „derMensch zum Menschen werde", darauf kommt alles an. Unddies alles ist Folge gemeinschaftlichen Strebens, allgemein ver-breiteter Bildung. Ohne sie aber bleibt alles Nichtsnutzigkeit,Roheit und Barbarei. —
Die Lehrer sind die natürlichen Vertreter derInteressen der Volksschule. Lassen sie sich von diesemStandpunkte wieder verdrängen und andere für die Schulesorgen oder auch nicht sorgen: es ist lediglich ihre Schuld;ihre Schuld, wenn sie in die alte Abhängigkeit und Verachtungzurücksinken. Das Gesetz spricht ihnen das Recht zur Vereinigungzu. Oder sollten sie nicht einmal den Mut haben, gesetzlicheBestimmungen zu benutzen und die Wege des Gesetzes zu gehen?Aber soweit ist es bereits schon im Jahre 1850 bei den Lehrerngekommen, daß sie sich fürchten, das Vereinsrecht zu benutzen.Wer aber ein Recht, das Recht ans den freien Gebrauch seinerKräfte und Mittel und seiner Freiheit, nicht zu gebrauchen weiß,oder zu gebrauchen gar die Lust und den Mut nicht besitzt, istdes Rechtes nicht wert. Die Freiheit ist für Männer; ein ganzerMann wird man nur durch ihren Gebrauch.
Der Lehrerverein!
„Aber es existiert keiner." Nun so stifte du einen!
„Aber es geschieht nichts Rechtes darin." Nun, so gestaltedu ihn um!
„Aber es kommt durch das Hin- und Herreden nichtsheraus." Nun, so entwickle du bestimmte Resultate! rc.
Ich lasse kein „Aber" gelten. Wehe den Aber-Menschen!„Wer sich abschließt, setzt sich wider alles, was gut ist." —
Mache dich um deine Kollegen verdient! Ist hinreichend ge-sorgt für deren Witwen und Waisen? Existiert für die Lehrer-Waisen deiner Provinz ein Pestalozzi-Stift? rc. Der Mensch istin seinem Leben wie ein Wanderer, der einen ihn hinderndenFelsen mit Hilfe anderer ans dem Wege räumt. Die Reise istdas Leben, der Fels ist das Unglück. —
Für alle eben genannten Zwecke wirke, wenn du die Kraft