Druckschrift 
3 (1891)
Entstehung
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III.

Was ist von jedem Lehrer dieser Zeit zu erwartenund zu fordern.

Wer von seinen Brüdern sich trennt, den verfolgt die Furcht,wenn er geht; setzt sich neben ihn, wenn er ruht, und verläßtihn selbst im Schlafe nicht."

Wer stärker ist als ein einziger, ist nicht so stark wie zwei,und wer stärker als zwei ist, ist nicht so stark wie vier. Daherbrauchen sich auch die Schwachen nicht zu fürchten; wenn sie sichnur untereinander lieben, so werden sie wahrhaft vereinigtbleiben." tt,8,iusuiig.is.

Unsere Zeit wird eine gewaltige genannt. Sie ist es durchdie in ihr sich regenden Kräfte, oder kann es wenigstens werden.Mächtig entwickelte und entfesselte Kräfte bringen große Wir-kungen hervor. Diese Wirkungen sind teils schon vorhandeil,teils stehen sie bevor.

In solcher Zeit fühlt jeder Erregbare sich mächtig erregt.Gefühle, welche bisher schlummerten, werden wach gerufen, neueGedanken steigen in dem Geiste empor, und der Wille wird zuerhöhten Anstrengungen bestimmt.

Eine solche Zeit richtet an ihre Genossen erhöhte An-forderungen, stellt ihnen bestimmte Aufgaben.

Was erwartet und fordert sie von denLehrern?

Die von einem bestimmten Stande zu lösende Aufgabe istzu allen Zeiten die eine und gleiche, die Aufgabe dieses Berufs.Aber jede Zeit hat ihre Eigentümlichkeiten, und vermöge dieser