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bibliothek ausgenommen werden dürfe, dessen Aufnahme nichtvorher von einen: dazu bezeichnet^: Geistlichen und von: Kreis-superintendenten genehmigt sei; ja, unter den: Ministerio Eich-horn wurde sogar die Privatbibliothek der Lehrer der Beauf-sichtigung der Geistlichen unterworfen. Die Bücher und Zeit-schriften, welche sie den Lehrern empfehle::, haben aber meist jedeandere Wirkung, nur nicht die der Anregung und Belebung,deren doch der stets mit denselben Elementen beschäftigte Lehrermehr als jeder andere Stand bedarf, soll er anders frisch undfreudig fortwirken. Wir könnten der Ursachen zur Erklärungdes obigen Faktums noch mehrere aufführen, aber es ist mit dengenannten genug, sie lösen das Rätsel, wenn es noch eins seinsollte. Und sie zeigen uns die Übel, gegen welche wir, wollenwir die betrübende Erscheinung aus der Welt schaffen, den An-griff zu richten haben, d. h.:
1) Tragen wir dazu bei, daß den Lehrern ein an-ständiges, „auskömmliches" Gehalt wird!
Alan lebt aber nicht vom Brot allein, und von dem Lehrerwürde gelten, was Goethe einst von Tiedge sagte: „Er würdebessere Gedanken haben, wem: es ihm besser ginge." Diesesbessere Ergehen gilt zunächst von der leiblichen Seite des Daseins,dann aber auch, und dann erst, von der geistigen. Den Geistkann der gewöhnliche Mensch erst dann nähren, wenn der Leibgesättigt ist; und solange die Kinder nach Brot schreie::, kannman ihrem unglücklichen Vater kein Opfer für den Geist zu-mute::. Aber wie gern erhebt der Adler seine Schwingen, so-lange sie nicht total gelähmt sind! Darum nach den: WunscheHeinrichs IV. auch jedem Lehrer des Sonntags ein Huhn inden Topf, und die neuesten, stärkenden Journale auf den Tisch!Jenes belebt nicht bloß den Leib, sondern, weil es zugleich Frauund Kinder labt, auch das Herz; diese erwecken die zur Er-ziehung der Jugend für die Zukunft nach den Bedürfnissen derGegenwart befähigenden Gedanken.
2) Arbeiten wir dem Stumpfsinn der Kollegen,ihrer Selbstgenügsamkeit, ihrer Unselbständig-keit entgegen; fördern wir ihre Fortbildungauf alle Weise.