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ten. Während die Bewilligung deS RichtersoldcS den Un-ruhigen eine falsche Wichtigkeit und ungenügende Hülfedarbot, wurde die Mehrzahl der Hausväter durch diegroßen Fabriken überflügelt, und in abhängige Fabrikarbei-ter verwandelt. Die Einrichtungen des so ver-schrieenen Mittelalters, scheinen hierinn so-wohl den ältesten als den neuesten voranzu-stehn. Damals verachteten die kriegerischen, Land besitzen-den Edcllcutc, allerdings auch den städtischen Handwerker;aber sic waren weit entfernt, ihre Dicnstleute in Fabrikma-schinen und sich in unwissende Fabrikherrn zu verwandeln,und dadurch den städtischen Bürgern das Brot zu verküm-mern. Umgekehrt stellten sich die Bürger mit dem Adel kei-neswegs auf dieselbe Stufe, verlangten keineswegs gan^ die-selben Rechte; hatten und behielten nun aber die ihnencigenthümlichen und natürlichen, auch desto sicherer. Dastreffliche Vcrhältniß des freien geehrten Meisters, zu sei-nen freien lebenskräftigen Lehrlingen und Gesellen, konntesich in Athen gar nicht ausbildcn, und verschwindet lei-der auch in unfern Tagen, wo cs als eine Besserung an-gekündigt wird: daß die geistlosen und verkrüppeltenMaschinen, welche man Kinder nennt, täglich nur cilfStunden in englischen Fabriken arbeiten sollen!
II.
Rezension,
Heber Gewerbefreiheit und deren Folgen, mit besonnderer Rücksicht auf den preußischen Staat, nach denbisher gemachten Erfahrungen, von Johann Friedr.
Ziegler, Königs. Polizei-Assessor zu Berlin.
Berlin bey Christiani 1819» 212 S.gr. 8.
lAuS Nro. rzy. und 160. der Allgemeinen Literatur-Zeitung.Z
Alles hat seine Zeit! und die Mode herrscht im Gebieteder ersten Angelegenheiten der Menschheit, wie am Putz-tischc der Damen. Aus dieser Veränderlichkeit, die all sichweder gut noch böse ist, sondern nur durch die Anwendunggut oder böse wird, kommt am Ende alle Verbesserung