Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
198
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Widerspruch gegen den Grundbegriff des Staats, despositiven Rcchtszustandks und jeder möglichen bestimmtenGestaltung des menschlichen Lebens fortbcwcgt und aus-bildct. Wir haben ferner versucht, auf die Urelementedieses Systems als auf Elemente einer Welthistorischen Ver-irrung des Menschengeschlechts, und auf deren Folgen,als tief eingreifend in den Gang der Zeitgeschichte undder Revoluzionen unsrer Tage hinzudeutcn; darauf hin-zuwcisen, wie die Grundanschauungen jenes Systems diegroßen Bildungskraftc des Zeitalters paralysirt und densel-ben eine zerstörende statt bildende Richtung erthcilt ha-ben, und wie sie in dem Zeitalter selbst einen feindseligenGegensatz geweckt, der in endlosen fieberhaften Kämpfendie edelsten Kräfte desselben vergeudet, die herrlichstenBestrebungen desselben vernichtet, und in zweck? undziellosen Anstrengungen alle noch übrigen Lebenskräfte des-selben zu zerstören drohet.Ob? und in wiefern? uns diesthcilweise gelungen, oder nicht gelungen, liegt natürlich au-ßerhalb der Kompetenz vnsers Urtheils: indessen ist dieWarhcit des von uns Gesagten zum Thcil selbst von un-fern, gewiß sehr achtbaren, Herrn Gegner anerkannt, undin den übrigen Punkten glauben wir uns keincswcgcsdurch sie hinreichend widerlegt. Auch fernem Widerle-gungen, die uns stets, von welcher Seite sic auch kom-men mögen, willkommen seyn werden, sehen wir mitRuhe entgegen, da wir nicht unvorbereitet und aus demStegereife den Kampf übernommen, sondern lange vorunscrm Auftreten jenen Kampf in uns selbst ausgckämpfthatten, den der nach Wahrheit ringende Geist mit dereignen von der Zeit befangenen Ansicht, mit hem eignenJrrthum, vielleicht mit dem eignen Lieblingssystcm zukämpfen hat. Mag aber auch der AuSgang des Kampfesund das Urtheil des Publikums seyn, welches cs wolle,so glauben wir hoch viele Punkte berührt zu haben, diedie ernsteste Berücksichtigung, und eine größere als ihnenbisher zu Theil geworden, verdienen.