Indessen hat der Gang der Verhandlungen, unsrerseitsvon einem Hauptgesichtspunkte ausgehend und nach einemZiele gerichtet, sich bisher nur einseitig ausdchncn können,und ganze wichtige Seiten des großen Gegenstandes sindunberücksichtigt geblieben, oder kaum berührt worden.Um diesen Mangel ahzuhelfen, und die Streitfrage vonallen Seiten und nach allen Seiten hin aufzuregen, habenwir in dem nachfolgenden Anhang einige Aufsatze vereinigt,die uns dazu geeignet schienen, und die uns thcils unsreneueste, freilich nicht sehr auSgebreitete Lektüre, thcilsder eigne Vorrath darbot.
Der hier mitgethciltc Auszug auS den Vorlesungendes Herrn von Raumer über alte Geschichte, zeigt unsdas Unheil eines mit den Staatswirthschaftlichcn Ein-richtungen der Vor- und Mitwelt gleich sehr vertrautenausgezeichneten Gcschichtforschers über die so verschrieenenZünfte und Innungen des Mittelalters. — Die der all-gemeinen Literatur Zeitung entnommene Rezension desZicglerschen Werks über Gcwcrbcfreihcit hat uns um somehr gefreut, als wir mit dem uns unbekannten Re-zensenten fast in allen Punkten übcrcinstimmen. — Derhierauf folgende Aufsatz der Preußischen Staatözeitung,von einer entgegengesetzten Tendenz, ist wahrscheinlichdaS Werk eines höhern Staatsbeamten, dem andre Quel-len als uns zu Gebote stehen, und dem wir daher einenGegner, der ihn auf gleichem Felde mit gleichen Waffenbekämpfen kann zu wecken wünschten. — Und was end-lich die beiden, frühern Jahrgängen des Rheinisch-West-falischen Anzeigers entnommenen Aufsätze von unsbetrifft, so sollen solche theils einzelne Gesichtspunktehcrvorheben, thcils auf die Grundanschauung unsrer, denMenschen im Zusammenhang mit dem Erdergonismus er-fassenden, Nazionalwirthschaftlichcn Ansichten hindeuten.
Was wir demnach hier mitthcilcn und zusammen ver-einigen sind freilich nur Bruchstücke, in denen aber zumTheil kompetente Urtheiler ihre Ansichten! auösprcchcn.