des NeglenS, Ordnens, Richtens schließt nothwcndig eineinnre Beziehung eines Einzelnen zn einem Ganzen, welchesihm den Richtungspunkt giebt, an dem und nach dem sichdas Einzelne zu regle», und zu richten, in sich; der Begriffaber dcs — subjektiven, — wie der des — Egoismus — bestehtwesentlich in der Aufhebung jener inner» Beziehung einesEinzelnen zu einem Ganzen: indem Sie daher den subiek-tiven Egoismus für den einzigen Regulator der gewerbli-chen Verhältnisse erklären, sprechen Sie offenbar einen je-ner wunderlichen Widersprüche aus, in dem sich Ihr Systemvon seinem Anfang bis zu seinem Ende hernnidreht undvon einem innern Widerspruch ausgehend und auf ihn be-ruhend, bis in alle Ewigkeit hin hcrunidrehen muß.
Eine Wiederholung und Vollendung dieses innerndurch das Ganze gehenden Widerspruchs ist Ihr Be-griff des Staats als „eines Aggregats von Einzelwesen,die so wenig auf ihr Interesse verzichtet, daß das Wohlder Gcsainmtmasse nur aus dem Wohl der einzelnen In-dividuen rcsultiren könne!" — Ganz konsequent aus derGrundanschauung eines Systemes folgend, das, dcs or-ganischen LcbenSprinzips ermangelnd, die zerstreutenBruchstücke dcs Lebens nur auf den, mechanischen Wegemühselig zusüinmenflicken und leimen kann, spricht der-selbe zugleich den innern Zwiespalt aus, in dem sich daspolitische Leben der Zeit in zwey feindlich sich vernichten-den Gegensätzen spaltet. Wie nämlich ein Aggregat vonEinzelwesen nur durch daS In t e r c ssc dieser, oder durchhoher» Zwang zusammcngehaltcn werden kann, so sehenwir, je nachdem eine dieser Staatsprinzipien vorherrscht,unsre Zeit i» einem Liberalismus und in einem Ser,vili 6 inus, in einem Streben nach unbedingter Freiheit,oder nach unbedingtem Gehorsam sich spalten, und, da unsdas historische, einig jene feindliche» Gegensätze vermittelndePrinzip vcrlohren, so sehen wir den seit dreißig Jahre»zwischen beiden bestehenden Kampf, auf Augenblicke scheinbarbeschwichtigt, sich stets vor unser» Augen bis zur ganzki-