das ganze Naturleben desSeyns, der Organismus des ihnumfaßendcn Ganzen stellt sich ihm gegenüber entweder ihmzu dienen bestimmt, oder im feindseligen Kampfe ihn zu ver-nichten bedrohend; nirgends eine Verbindung erkennend, dieihn mit dem Ganzen, das Ganze mit ihm verbinde steht dasLeben vor ihm, wie der Kampf feindselig strebender, nir-gends eine Vermittlung darbietcndcr, bis in alle Ewig-keit streitender Kräfte; seine ganze Bestimmung erscheintihm als ein ewiger, nirgends endender, nirgends zu ei-nem bestimmten Ziele führender Kampf mit der Natur,mit den Naturclementcn seines individuellen Seyns, bisin völliger Trennung des Geistes von der Natur ihmaller fester Boden, alle objektive Wahrheit in dem Gaukel-spiel des sich mit seinem objektiven Nicht-Jch äffenden Jchsschwindet, und er sich selbst als Gott und seine subjek-tiven Verstandcsgcsetze als göttliche Weltgesetze setzt. Wieeinst Satan das erste Menschen-Paar durch sic verführte *)und ihm den innern Frieden des Paradieses raubte, sosehen wir die Lehre von der göttlichen Abkunft und Wi-dcrvergöttlichung des sich aus der Natur und dem Lebenscheidenden im Wissen und Erkennen sich selbst verlieren-den subjektiven Mcnschengeistcs als das die innereEintracht des Lebens zerstörende Prinzip durch die ganzeMenschengeschichtc gehen und die ganze endlose Reihe gei-stiger Verirrungen in ihr zu einem Ganzen zu einemgroßen, die ganze geschichtliche Entwickelung des Men-schengeschlechts durchdringenden System des Jrrthums insich verbinden. Hcrvorgehend aus einer willkührlichcnSpaltung des menschlichen Dascyns in zwcy feindliche imunbedingten Gegensatz einander gegenüber stehende Ele-mente, vernichtet sie das menschliche Daseyn in seineminnersten und eigenthümlichstcn Wesen, in ihm den Gott
üriri« icur stsu», »cisntso b»num el maluin.
Folg' nur dcm alten Spruch und meiner Mutnnc der Schlange,
Dir wird gewiß einst bey Deiner Goitähnlichkcit bange!
sagt Mephistopheles in Gbthens Fanst. S. Hz.