Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
164
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und unumwunden in ihren Grundsätzen, wie in ihren Kon-sequenzen auszusprechcn wagt. Leicht mag der blendendeGlanz moderner Sophistik selbst den Einsichtigcrn täuschen,leicht als blendendes Irrlicht ihn mit sich in den Regionenabstrakter Spekulazion herumführcn. Sobald sie aber sichselbst ihres blendenden Scheines entkleidet, cs wagt, inihrer wahren Gestalt vor den Blicken des prüfenden Ver-standes aufzutretcn, sobald tritt das natürliche Gefühlund die gesunde Vernunft wieder in ihre Rechte, undschnell sinkt das Blendwerk in das leere Nichts zurück, ausdem cs entsprungen. In dieses Nichts muß auch bald jeneherrschende rcvoluzionäre und rcvoluzionircnde Theorie derGewerbe zuräcksinkcn, und ohne Sehergabe läßt sich derZeitpunkt leicht als baldig bestimmen, wo auch Sie die-selbe, die Sie bisher so tapfer vertheidigt haben, verlassen,und auö einem Saulus ein Paulus, aus einem Vcrthei-digcr eines täuschenden und traurigen Jrrthums sich ineinen rüstigen Verthcidigcr einfacher lebensvoller Wahrheitumwandeln werden. Gewiß kann einem Mann von Ih-rem Geiste die offne Bloße jenes Systems auf dieDauer nicht verborgen bleiben, und unmöglich mag er sick-lange an einer gehalt- und gestaltlosen Begriffsspielcrei er-götzen.

Ich übergehe, als nicht zur Sache gehörig, was Sieüber Verwirrung der Begriffe, die das Eigenthum einerSchule scy, in deren Terminologie ich mich vergraben,sagen. Die Folge wird cS ausweisen, auf wessen Seiteeine völlige Verwirrung aller Begriffe ist. Im übrigenaber bedürfen cigcnthümlichc Gedanken auch cigenthümli-cher Ausdrücke, und mithin einer cigcnthümlichen Termi-nologie; ob diese nun das Eigcnthum einer Schule, istgleichgültig, da es nur Laraur ni kommt, daß sie . aSje-nige ausdrückt, was sie ausdrückm soll. Meine Ansichten