XXIV.
Heber Ko-rnopolitisnrus, Nazionalität und Gewerbe«fteiheit.
(S. Nro. z6. S. 562. t. Kunst - u. W. Blatts.)
Antwort an Herrn Hartmann vom Rheine.
Wie ich mit Vergnügen ersehe, erkennen Sic selbstalle die Folgerungen an, die ich aus den der Theorie derGcwcrbcsreihcit zum Grunde liegenden Grundsätzen als ver-derblich und als die Grundvcste der bestehenden Staatenund die bestehende Ordnung der Dinge austösend, gezogenhabe. Sie selbst haben es kein Hehl, daß jene Theorie eineGeburt des anrüchig gewordenen Kosmopolitismus scy,daß solche die subjektive Selbstsucht zum einzigen Regulatorder gewerblichen Verhältnisse erhebe und den Staat zu ei-nem Aggregat selbstischer Einzelwesen umbilde. Durchdiese Ancrkenntniß haben Sic die Entscheidung der obschwc-bcndcn Streitfrage im hohen Grade gefördert, da jetzt derKampf unmittelbar um die Grundlagen beiderseitiger An-sichten selbst geführt wird, und auf einen Punkt gelangtist, wo die Gegensätze, in schroffer Abgeschiedenheit einan-der gegenüber stehend, sich entweder als wahr beweisenoder gegenseitig vernichten müssen.
Ueber den Grund und über die Folgen ihrer Ansichtenund Systeme tauschen sich die meisten Menschen, und diesist ein Hauptgrund alles Jrrthums. Sic aber haben sichüber diese Täuschung erhoben, Sic haben sich nicht überdie Grundlagen Ihres Systems getauscht, und mit festerund lobenöwürdiger Konsequenz die Vcrtheidigung allerdaraus resultircnden Folgerungen übernommen. Hicfürempfangen Sie hiemit meinen aufrichtigen Dank. Fürmich selbst und für meine Beweisführung konnte nichts er-wünschter scyn, als diese offene Anerkennttiiß, da ich dieverderbliche, in der Zeit herrschende Modethcorie von je-nem Augenblick an für vernichtet halte, wo sie sich offen
L 2