Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
153
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die eine englische Maschine ivmal wohlfeiler macht, darinsehe ich durchaus nichts Gutes.

Keineswegs aber verkenne ich die Verlegenheit, dieaus dem Aufhören einer seither so zweckmäßigen und daherso allgemeinen Beschäftigung des weiblichen Geschlechts ent-springt. Doch dachte ich auch nicht, daß diese Verlegen-heit so plötzlich in ihrer ganzen Größe da scyn wurde. Denfeinern Faden kann wohl nur noch die Hand ziehen undso wie die gröbere Leinwand wohlfeiler wird, dürfte diefeinere gesucht werden.

Weben, Stricken und Sticken, Spitzenklöpcln,Strohhüte flechten u. s. w., sind noch immer Beschäftigun-gen, die den weiblichen Fleiß ansprechen. Und solltensich nicht überhaupt neue Beschäftigungen finden, wenndie alten aufhörcn?

Verdient der weibliche Scharfblick so wenig Zu-trauen? Man lasse die sinnigen Frauen walten. Siewerden die Hände nicht in den Schooß legen.

Ich kann mich nun einmal nicht entschließen, der au-genblicklichen Verlegenheit wegen, so groß sic auch scynmag, in der Flachsspinnmaschinc ein wahres Uebel zu sehen.

Was todtc Kräfte für die Menschen thun können, war-um sollen wir menschliche Kraft dazu gebrauchen? WelcherNutzen kann für die Menschheit durch dies Verschwendenihrer Kräfte entstehen?

Doch cs ist ganz unnöthig, zur Verthcidigung desvon mir Geäußerten die Sache so tief zu erörtern dieMaschine ist einmal erfunden, wer kann dafür? und wervermag cs zu hindern, daß andere Nazionen sich derselbenbedienen?

Es ist ganz klar, daß es dabei gar nicht auf unseretheoretische Ansichten ankommt. Die Sache geht ihrenGang. Was die Deutschen nicht thun wollen, werdenEngländer, Franzosen, Amerikaner ic. thun.

Vergeblich würde sich der deutsche Handel dann be-streben, deutsches Linnen in den auewärtigcn Verkehr zu